Hannah Holderried und Nora Sahlmen haben sich für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen jeweils etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „Sprachen bauen Brücken“ haben sie zwei Videos in französischer Sprache aufgenommen. „Bei mir geht es um die Idee, dass es viele kleine Bausteine braucht, bis eine tragfähige Brücke oder Verbindung entsteht“, erklärt Hannah Holderried, in deren Clip viele kleine Papierrollen zu einer Brücke geformt werden. Folgerichtig heißt ihr Video auch „Un pont en papier“. „Meine Idee sieht eine Brücke aus unterschiedlichen Perspektiven zwischen Frankreich und Deutschland vor“, ergänzt Nora Sahlmen. „Ganz konkret von Straßburg nach Kehl“, einfach um die beiden Länder zu verbinden. Aus diesem Konzept, das sie „Le pont des perspectives“ nennt, hat sie ein raffiniertes Video gedreht. Nun hoffen beide auf möglichst viele Stimmen im Publikumsvoting. Abgestimmt werden kann unter
https://secure.bildung-und-begabung.de/bwfsanmeldung/public/voting/contest/type/SOLO%2B
Am 4. November setzte die Umwelt-AG des Störck-Gymnasiums Bad Saulgau ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und praktischen Umweltschutz: Gemeinsam mit Thomas Schwall von der Stadtgärtnerei Bad Saulgau und Martin Sauter von der städtischen Umweltabteilung pflanzten die Schülerinnen und Schüler mehrere Streuobst-Hochstämme in Bolstern sowie am Ortsrand von Bad Saulgau.
Die Aktion wurde durch Fördermittel der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen, der VR Bank Donau-Oberschwaben eG sowie der Stadt Bad Saulgau finanziert. Dank dieser Unterstützung konnte die Umwelt-AG ein Projekt realisieren, das nicht nur zur Artenvielfalt in der Region beiträgt, sondern auch ein wertvoller Lernmoment für die Beteiligten war.
Für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal, dass sie selbst einen Baum pflanzten. Dabei lernten sie unter fachkundiger Anleitung, warum Bäume in ihrer Ruhephase gepflanzt werden, weshalb die Wurzeln vor dem Einsetzen angeschnitten werden müssen und was es mit der Veredelungsstelle auf sich hat. Auch die Bedeutung der Veredelung bei Obstbäumen wurde anschaulich erklärt – ein wichtiger Aspekt für die spätere Fruchtqualität und Widerstandsfähigkeit der Bäume.
Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für die Jugendlichen. Sie konnten aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und ihr Wissen über ökologische Zusammenhänge erweitern.
Die Stadt Bad Saulgau begrüßt das Engagement der Umwelt-AG ausdrücklich und sieht in der Aktion ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kommune im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Es war eine fulminante Rückkehr an den Ort, an dem einst alles begann: Für einen Konzertabend mit großartiger Musik und ganz persönlichen Anekdoten kamen Jeanette und Jan Röck auf Einladung des Fördervereins „Freunde des Störck-Gymnasiums“ am vergangenen Freitag zurück in ihre Bad Saulgauer Heimat, wo einst ihre musikalische Reise begonnen hatte, bevor sie ihre Karrieren als Sängerin und Pianist auf Bühnen rund um den Globus führten. „Bei uns zuhause war eigentlich überall Musik“, erinnerte sich ja Röck auf die erste Interviewfrage von Franz Schweizer, der nach einer Begrüßung durch die neue Vereinsvorsitzende Julia Rauch den Abend im gut besuchten Lichthof des Alten Klosters moderierte, an seine Kindheit. „Unser Vater spielte neben der Ziehharmonika oft Orgel in der Kirche“. Schnell lernten die Kinder das Flöte spielen, Jan entdeckte das Klavier für sich, Jeanette trat der Mädchenkantorei bei, nahm Gesangsstunden. „Dass Frau Marschall an mich geglaubt hat, auch bei der Vergabe von Soli“ sei für sie von besonderer Wichtigkeit gewesen, erklärte sie. Beide engagierten sich bei den Donaulerchen. Gemeinsam gründeten die vier Geschwister Jan, Jeanette, Manuela und Jimmy das Röck Quartett, traten auf Hochzeiten und anderen Feiern auf. „Damit verdienten wir als Schüler etwas Geld“, sagte Jan und seine Schwester ergänzte: „So entstand auch die Idee für den ersten Konzertabend Abiphoniker, der noch heute am Störck Gymnasium eine wichtige Rolle spielt“. Mit George Gershwins „Summertime“ und dem Volkslied „Kein schöner Land“, später „You raise me up“ und dem besonders berührenden "Ave Maria" von William Gomez gaben die beiden Kostproben ihres musikalischen Schaffens und erhielten lang anhaltenden Applaus. Auch gaben die Geschwister Einblicke ihre Studienzeit. Jan studierte in Karlsruhe, bekam später mehrere Engagements an verschiedenen Theatern. „Einmal war ich auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert“, plauderte er, „auf dem auch Udo Jürgens war“. Die Begegnung werde er nie vergessen, ebenso wie die Zeit, als er Johannes Heesters Abend für Abend begleitete. „Da habe ich wirklich Improvisieren gelernt“, sagte er schmunzelnd und ließ es sich nicht nehmen, mit begnadeter Virtuosität am Flügel zu improvisieren. Jeanette studierte in Italien und Wien, es folgten Konzertreisen unter anderem nach Madrid, Zagreb, Sofia und ein Auftritt im weltbekannten Wiener Musikverein. „Bei einem Konzert in Wien habe ich dann einmal zufällig meinen alten Mathelehrer Rudolf Lehn getroffen“. Dabei habe sie sich zurückerinnert, wie schön die Zeit am Störck gewesen war. „Wie unkompliziert wir immer freigestellt worden sind, um unserer Musik nachzugehen“, dafür seien sie noch heute dankbar, erklärten die beiden. Heute widmen sich die beiden ganz unterschiedlichen Projekten. Jan arbeitet in einem Gymnasium in München, begleitet die Sängerin Asita Djavadi bei unterschiedlichen Konzertkonzepten. Jeanette ist Fachgruppenleiterin Gesang an einer Musikschule in St. Pölten. Gemeinsam haben die beiden ein Album voller eigener Interpretationen unterschiedlicher Kinderlieder herausgebracht. Bei „Der Mond ist aufgegangen" und "Ade zur guten Nacht" stimmte das Publikum schließlich gemeinsam mit ein – ein besonderer Schluss für einen ganz besonderen Abend.
Vergangene Woche war es wieder soweit: Beraterin Manuela Menger von der Bundesagentur für Arbeit war am Störck Gymnasium zu Gast, um in vielen Einzelgesprächen den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich im Berufe- und Karrieredschungel zu orientieren. Denn in Deutschland gibt es über 21.000 Studiengänge, 423 Hochschulen sowie mehr als 300 duale Ausbildungsberufe. Ein erster Schritt ist es, im persönlichen Gespräch die eigenen Stärken und Interessen herauszuarbeiten, um anschließend eine grobe Richtung in den Fokus zu nehmen. Auch in diesem Jahr wurde das Angebot wieder gerne und ausgiebig genutzt.
Mit Sophie Boss, Heike Widmann und Dennis Anton haben die Klassensprecherinnen und Klassensprecher sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Jahrgangsstufen des Störck-Gymnasiums neue Schülersprecher gewählt. Verbindungslehrerin wurde Lena Grecht, Verbindungslehrer Stefan Gloning. Die SMV dient als Organ der Schülervertretung als Bindeglied zwischen Lehrenden und der Schülerschaft. Geplante Aktionen sind in diesem Schuljahr die beliebte Weihnachtspost, die Fasnetsdisco, eine Kinoabend und „vielleicht bekommen wir auch mal wieder eine Skiausfahrt hin“, sagt Sophie Boss.
Leidenschaft, Fleiß und ihr Talent für die Englische Sprache haben sich für acht Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums besonders gelohnt. Annika Beck, Nora Sahlmen, Lilly Gromer, Kilian Harras, Jenny Miller und Eliana Shopova wurden jüngst mit dem Cambridge Zertifikat C1, also das Certificate in Advanced English (CAE), Hannah Holderried und Denis Anton sogar mit dem C2 Diplom (Certificate of Proficiency in English) ausgezeichnet. Dabei mussten in verschiedenen Prüfungen, die Englischkenntnisse nachgewiesen werden. Die international anerkannten Zertifikate der Universität Cambridge können als Nachweis gegenüber Arbeitgebern im In- oder Ausland dienen. Zudem erlauben sie Schülerinnen und Schülern, die später Englisch unterrichten möchten, im Voraus den nötigen Nachweis für das Studium an einer Pädagogischen Hochschule zu erbringen. Well done!
Am 24. Oktober um 19 Uhr im Alten Kloster Bad Saulgau - Eintritt frei
Jeanette Röck ist als Sopranistin heute auf internationalen Konzertbühnen zu Hause. Ihre musikalische Reise begann jedoch am Störck-Gymnasium: Schon in ihrer Schulzeit gestaltete sie das kulturelle Leben ihrer Heimatstadt mit, als sie bei den Donaulerchen und der Mädchenkantorei sang und das erste Abiphonikerkonzert bei ihrem Abitur im Jahr 1995 initiierte. Die Abiphoniker-Konzertreihe besteht heute noch – sie ist inzwischen eine echte Tradition am Störck-Gymnasium. Unser Gymnasium stand stets hinter Jeanettes künstlerischer Entwicklung, nicht zuletzt durch großzügig gewährte Freistellungen für Auftritte und Tourneen im Duett mit ihrer Schwester Manuela. Ihr Studium des klassischen Gesangs führte sie nach Italien, insbesondere nach Bozen, und nach Wien. Dort besuchte sie die Klassen von Kammersängerin Hilde Zadek und Janina Baechle der Wiener Staatsoper. Nach ihrem gefeierten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins im Jahr 2005 konzertierte sie europaweit mit namhaften Orchestern und Dirigenten – darunter die Münchner Philharmoniker, das RTVE-Orchester Madrid und die Zagreber Philharmonie.
Mit Katinka Sturn und Barbara Fies haben zwei neue Lehrerinnen ihren Dienst am Störck-Gymnasium begonnen. Sturn wechselt vom Carl Laemmle Gymnasium in Laupheim nach Bad Saulgau. Ihre Fächer sind Mathematik und Physik, was sie in Ulm studierte, bevor sie in Ehingen ihr Referendariat erfolgreich bestritt. Die beiden Fachschaften Latein und Französisch verstärkt Barbara Fies. Sie stammt ursprünglich aus Singen im Hegau und absolvierte nach dem Studium ihr Referendariat am Heinrich Suso Gymnasium in Konstanz. Herzlich willkommen!
Den begehrten Archivpreis der Stadt Bad Saulgau hat in diesem Jahr Benedikt Reuter vom Störck-Gymnasium erhalten für seine Beschäftigung mit geschichtlichen Orten und den damit verbundenen Ereignissen. Im Zentrum der von ihm vorgelegten Seminararbeit stand eine systematische Betrachtung des Schlosses Altshausen und die Frage, welche besonderen historischen Stätten sich rund um das Schloss befinden. Für seine Forschungsarbeit arbeitete er eng mit dem Stadtarchiv Bad Saulgau zusammen und verband dabei wichtiges Quellen- und Literaturstudium mit eigenen Ansätzen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept.