Beim 60. JugendForscht Bundeswettbewerb hat Janosch Homolya vom Störck-Gymnasium in Hamburg einen Sonderpreis "Preis für eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und der Technik" der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung erhalten. Mit seinem Projekt am Schülerforschungszentrum Südwürttemberg hatte er sich von 1308 in Physik eingereichten Projekten bis in die Bundesrunde der letzten 15 Physikteams durchgesetzt. Bei seiner Forschungsarbeit geht es um Wurmlöcher. Durch sie könnten – wenn man sie realisieren würde – Raumschiffe in Sekunden zu fernen Galaxien reisen. Laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie wären Wurmlöcher sogar real möglich – vorausgesetzt es würde gelingen, die Raumzeit extrem zu krümmen und zu verzerren. Mithilfe einer selbst geschriebenen Software schickte Janosch Homolya eine virtuelle Kamera durch die gekrümmte Raumzeit und stellte Wurmlöcher so dar, wie sie einem hindurchfliegenden Beobachter erscheinen könnten. Dazu berechnete er, wie sich Lichtstrahlen darin bewegen würden und analysierte exotische Phänomene wie die sogenannten Einsteinringe. Der Versuchsaufbau, aber auch die spektakulären Bilder und Filme, die veranschaulichen, wie sich Licht in extremen Raumkrümmungen verhält, überzeugten die Jury. Der Sonderpreis für Janosch Homolya ist mit 1500 Euro dotiert.
Mit einer knapp zweistündigen, vollständig in Eigenregie gestalteten Bühnenshow haben die Abiturientinnen und Abiturienten des Störck-Gymnasiums vergangenen Donnerstag auf ihre Schulzeit zurückgeblickt. Unter dem Motto „Abischau“ bildete eine Art Sportsendung mit mehreren Live-Schaltungen den gelungenen Rahmen für allerlei beschwingte Showeinlagen. Los ging’s gleich mit einem derzeit beliebten Internet-Trend, dem Hobbyhorsing. Der Ritt auf den selbstgebastelten „Pferden“ mit entsprechendem Augenzwinkern sorgte beim Publikum für das eine oder andere Schmunzeln. Der anschließende Hip-Hop Song lieferte gereimte Wahrheiten über einem mitreißenden Rhythmus. In der darauffolgenden Sporttanz Performance wurde das Rad noch einmal bis in Klasse 5 zurückgedreht. Eine Diaschau und der Auftritt eines eigens für diesen Abend gegründeten Ukulele Ensembles, bei dem verschiedene Lehrer humoristisch aufs Korn genommen wurden, rundeten den ersten Teil ab. Während einer Art Nachrichtensendung durch Kuriositäten der letzten neun Jahren nahm der Abend noch einmal an Fahrt auf. Mit einer Sisteract-Parodie und einer anregenden Ballettsequenz steuerte das Programm auf seinen unbestrittenen Höhepunkt zu. A- capella brachten die Sänger des Abiturjahrgangs Frank Sinatras Swing- Klassiker „My way“ auf die Bühne. Hier zahlte sich die Verknüpfung aus Abiturjahrgang und Chorknaben deutlich hörbar aus. Am Ende wurde noch ein Jubiläum enthüllt: Das Abiphoniker feierte dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Und so verabschiedeten sich die Abiturientinnen und Abiturienten von ihrem begeisterten Publikum mit einer Hommage an den ersten Abiphoniker-Auftritt mit „Cabaret“ aus dem gleichnamigen Musical.
Sie haben alles gegeben und es hat gereicht: Das Team Schwimmen U14 des Störck Gymnasiums hat beim Regionalfinale von Jugend trainiert für Olympia in Tübingen hervorragende Leistungen gezeigt und sich verdient für das Landesfinale in Bietigheim-Bissingen im Juli qualifiziert. Josephine Bayer, Sina Zehnpfennig, Mia Madlener, Maya Fischer, Amelie Lehleiter, Liara Zimmermann und Alexa Cramer traten in den Staffeln Freistil, Beinschlag, Brust, Koordination sowie Ausdauer an. Besonders bei der 4x25 Meter Brust Staffel konnte das junge Team überzeugen. Dort erreichte die Staffel den ersten Platz. In der Gesamtwertung landeten die Mädchen schließlich auf einem hervorragenden 3. Platz von 9 Teams und bekamen somit Bronze – ein tolles Ergebnis, schließlich war es seit vielen Jahren wieder die erste Teilnahme einer Schwimmstaffel des Störck Gymnasiums bei Jugend trainiert für Olympia. Ein besonderes Dankeschön geht an Fabio Leone, den Schwimmtrainer des TSV Bad Saulgau, der die Sechst- und Siebtklässlerinnen im Vorfeld unterstützt und am Wettkampftag professionell begleitet hat.
In der ordentlichen Hauptversammlung des Fördervereins „Freunde des Störck-Gymnasiums“ ist am 22. Mai die Vorstandschaft neu gewählt worden. Erste Vorsitzende und damit Nachfolgerin des scheidenden langjährigen Vorstandes Michael Roensch wurde Julia Rauch, zweiter Vorsitzender Matthias Burth. Michael Maichel bleibt Kassier, neue Schriftführerin ist Lena Roensch. Qua Amtes ist auch der Schulleiter des Störck-Gymnasiums, Stefan Oßwald, Teil der Vorstandschaft. Der Verein wurde 2001 gegründet und fördert seither das Störck-Gymnasium und dessen Weiterentwicklung. Er pflegt in besonderer Weise den lebendigen Kontakt der Ehemaligen untereinander und mit der Schule. Ein besonderes Highlight sind neben der Förderung zahlreicher Schulprojekte, von der Probenphase des Schulchors bis zu verschiedenen Wettbewerben, die jährlich stattfindenden Vorträge ehemaliger Störck Schülerinnen und Schüler im Lichthof des Alten Klosters Bad Saulgau.
Es war eine Exkursion, die von der ersten Sekunde an spannend war. Dr. Markus Schelkle, der bei Airbus Defence and Space in Immenstaad für das Projekt Galileo verantwortlich ist, hatte Interessierte im Anschluss an seinen Vortrag im Alten Kloster vergangenen Herbst eingeladen, sich vor Ort ein Bild über den Bau des europäischen Satellitenprogramms zu verschaffen. Diese Einladung griffen Franz Schweizer und Johannes Koch auf und organisierten einen Besuch für Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Störck-Gymnasiums“ und das Leistungsfach Wirtschaft. Gleich zu Beginn stellte Schelkle noch einmal die Grundzüge des Projekts vor. Dieses soll unabhängige europäische Navigation, genauer als das amerikanische GPS, ermöglichen. „Hier am Standort Immenstaad entwickeln wir dafür die entsprechenden hochleistungsfähigen Satelliten“, sagte Schelkle. Wie sich diese vom Starlink Projekt Elon Musks unterscheiden, wollten die Besucher wissen. Es seien viel weniger Satelliten, diese dafür von einer besonderen Qualität, die die Europäische Raumfahrtbehörde ESA derzeit an unterschiedlichen Standorten realisieren lasse. Das liege auch daran, dass die europäische Trägerrakete Ariane 6 sehr viel teurer sei als beispielsweise Falcon 9, eine Rakete, die von Starlink häufig genutzt wird. Letztlich sei Musk ein Pionier, der mit möglichst vielen Versuchen eine gute Redundanz erzeugen möchte. Dass dies zu Problemen führen würde, war allen Besuchern schnell klar. Denn mehr Objekte in der Umlaufbahn könnte zu Kollisionen führen. Wichtig sei es, auch für den Weltraum „klare Gesetze und Spielregeln zu schaffen“, sagte Schelkle. Im Anschluss an die spannende Einführung konnte von zwei Besuchergalerien aus der Bau unterschiedlicher Satelliten direkt begutachtet werden. Dabei spielten vor allem die Materialien, das Know-How, aber auch der Reinraum nach ISO8 und ISO5 eine zentrale Rolle. Besonders begeistert zeigten sich die Besucher auch von den Satelliten, die Wetterdaten liefern, aber auch von einem neuartigen Modell, das beispielsweise nicht nur das Dach des Regenwalds, sondern die gesamte Struktur erfassen kann. Damit ließen sich in Zukunft präzise Daten für die Umweltforschung gewinnen.
Die nächsten 21 Tage steigen wir wieder besonders häufig aufs Fahrrad und bringen das Team Störck ganz nach vorne. Einfach hier klicken, registrieren und mitmachen: Ich radle mit Schaffen wir den Rekord?
Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums haben im April beim bundesweiten Girls' und Boys' Day teilgenommen. Ziel dieses Aktionstags ist es, traditionelle Rollenbilder aufzubrechen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Berufe kennenzulernen, die sie vielleicht bislang nicht in Betracht gezogen hätten.
Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedenste Berufsfelder – von Technik und Handwerk über Pflegeberufe bis hin zu IT und Verwaltung. Sie nutzten die Chance, erste praktische Erfahrungen zu machen und neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu entdecken.
Ein herzlicher Dank gilt allen Unternehmen, Institutionen und Betrieben, die die Jugendlichen so engagiert betreut und unterstützt haben. Der Girls' und Boys' Day ist ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung, den das Störck-Gymnasium auch in Zukunft aktiv fördern möchte. Eine Schülerin fasste es am Ende perfekt zusammen: „Es war sehr interessant neue Berufe genauer kennenzulernen und bestimmte Richtungen innerhalb einer Firma zu sehen.“
Weitere fünf Streuobsthochstämme fanden ihren Platz auf den weitläufigen Wiesen der Familien Halder und Geng in Bogenweiler. Auch hier blickt die Streuobstwiese auf eine lange Geschichte zurück. Herr Geng berichtete stolz, dass bereits sein Großvater vor über 100 Jahren die ersten Obstbäume setzte. Viele dieser alten Bäume sind heute innen hohl – doch anstatt sie zu fällen, lässt Herr Geng sie bewusst stehen: „In den Baumhöhlen finden Fledermäuse und andere Tiere ein wertvolles Zuhause“, erklärt er. Wie bereits bei der ersten Aktion wurde das Projekt großzügig von der Sparkassenstiftung der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen sowie vom Förderverein Freunde des Störck-Gymnasiums unterstützt. Nach getaner Arbeit wurden die fleißigen Helferinnen und Helfer mit selbstgemachtem Apfelkuchen und Apfelsaft aus hofeigenen Äpfeln belohnt – ein schöner Abschluss eines gelungenen Einsatzes für Umwelt und Tradition.“
Mit großartiger Kompetenz haben Nika Stumpf, 5b, Lotta Nassal aus der 5a und Lorena Schilling (5c) beim bundesweiten Wettbewerb des Diercke Verlags glänzen können und damit jeweils den Klassensieg der Klassen 5 am Störck Gymnasium errungen. Im Finale konnte nun Nika Stumpf den dritten und Lotta Nassal den zweiten erringen. Lorena Schilling landete ganz oben auf dem Treppchen. In diesem Jahr mussten beispielsweise Bundesländer bestimmt, unterschiedliche Klimazonen erkannt und internationales Länderwissen angewandt werden. Der Diercke Wissen Wettbewerb ist der größte schulische Geographie Wettbewerb in Deutschland. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ein besonderes Interesse an der Struktur und den Zusammenhängen auf unserem Planeten teilen.