Um 18 Uhr am Freitag, dem 08. Mai 2026, begann für 43 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen des Störck-Gymnasiums Bad Saulgau und des Progymnasiums Bad Buchau zusammen mit ihren drei Lehrkräften die lange Reise mit dem Bus nach Südengland. Obwohl feststand, dass es eine lange und anstrengende Fahrt werden würde, war an Schlaf lange Zeit nicht zu denken, sodass Teile der Nacht zum Tag gemacht wurden. Insgesamt war es zwar eine lange, aber auch kurzweilige Fahrt, mit vielen Eindrücken, unter anderem die Fahrt mit der Fähre in den frühen Morgenstunden von Calais nach Dover über den Ärmelkanal. Am frühen Samstagnachmittag rollten wir endlich in Bournemouth ein – erschöpft, aber mit der Vorfreude, die frische Meeresluft und das Versprechen eines aufregenden Programms mit sich bringen. Von unserem Ankunftsort, der Cavendish School of English, ging es dann zu den Gastfamilien, bei denen wir die kommenden Tage verbringen würden.
„In mir drin wusste ich schon sehr lange, dass ich Medizin studieren wollte“, sagte Alina Tyborski in ihrem Vortrag vor Schülerinnen und Schülern des Störck-Gymnasiums vergangene Woche. Die angehende Ärztin referierte im Zuge ihrer Förderung der Stadt Bad Saulgau über Inhalte und Aufbau ihres Studiums. 2018 hatte sie Abitur gemacht, zunächst für den Rettungsdienst gearbeitet und schließlich eine Pflegeausbildung absolviert. Nach einem halben Jahr Arbeit auf einer Intensivstation konnte sie in Ulm einen Studienplatz für das Fach Humanmedizin ergattern. „Ihr seht also, dass man nicht unbedingt ein Abitur von 1,0 haben muss“, sagte sie schmunzelnd, „manchmal kann man auch über einen anderen Weg zum Ziel kommen“. Die Erfahrungen in Rettung und Pflege würden ihr jetzt immer wieder helfen. Wie die Vergabe von Studienplätzen funktioniert, aber auch welche zentralen Inhalte das Studium auszeichnen, waren die Hauptthemen ihres Vortrags. „Besonders begeistert hat mich, dass wir im Prep-Kurs eine ganze Leiche untersucht haben“. Das sei so faszinierend gewesen, dass man „oftmals das Drumherum vergessen“ hat, erklärte Tyborski. Neben der Anatomie seien Biochemie, Chemie, Physik, Physiologie, medizinische Terminologie, Psychologie und Soziologie wichtige Teildisziplinen der Medizin. Immer wieder baute sie Quizfragen ein, die die Schülerinnen und Schüler beantworteten, beispielsweise als es um Größe und Aufbau des menschlichen Herzens ging. Besonders interessiert zeigten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auch von den Informationen rund um das Studium. Bewerbung, Finanzierung und Organisation bildeten hier einen wertvollen Schwerpunkt. „Die Förderung der Stadt Bad Saulgau kann ich jedem nur empfehlen“, sagte Alina Tyborski. Schließlich könne man im Studium jeden Euro gut gebrauchen. „Und dass mein zukünftiger Lebensmittelpunkt hier sein könnte, kann ich mir natürlich sehr gut vorstellen“.
Flüsse, Gebirge, Städte und Regionen – beim bundesweiten DIERCKE Wettbewerb ging es wieder darum, sein geographisches Wissen über Deutschland und die Welt unter Beweis zu stellen. Erneut konnte Kilian Baumgartner, Klasse 9, den Schulsieg erringen und das Störck-Gymnasium in der zweiten Runde auf Landesebene vertreten. Zweiter wurde Vincent Kern. Beide bekamen von Regina KLiebhan von der Fachschaft Geographie ihre Preise überreicht. Der DIERCKE Wissen Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Geographie Wettbewerben Deutschlands. Bislang haben über 8 Millionen Schülerinnen und Schüler daran teilgenommen. Ziel ist es, Mensch-Umwelt-Beziehungen in einen räumlichen Zusammenhang zu stellen und wissenschaftlich zu betrachten.
Unter dem Motto „Arena – gut überDACHt“ fand Europa-Park Dome die feierliche Landespreisverleihung des diesjährigen Schülerwettbewerbs Junior.ING statt. Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) zeichnete dabei die kreativsten und technisch anspruchsvollsten Stadionmodelle von Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Bundesland aus. Mit ihrer am Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Standort Bad Saulgau entwickelten, innovativen Idee „Sky of Leafs“ konnte sich das Störck-Duo Philip Bota / Benedikt Graf einen begehrten 3. Preis sichern. Mit insgesamt 505 eingereichten Modellen von 114 Schulen verzeichnete der Wettbewerb erneut eine beeindruckende Resonanz. Der Schülerwettbewerb Junior.ING ist ein zentraler Höhepunkt im Kalender der INGBW und dient als wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung. Ziel ist es, jungen Menschen spielerisch das breite Aufgabenspektrum von Ingenieuren näherzubringen und die Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken. Der Wettbewerb verbindet dabei die Freude an der Kreativität mit den Herausforderungen des technischen Bauens.
Ein ganz besonderer Tag voller Spannung, Eleganz und großer Freude liegt hinter den Schülerinnen des Störck-Gymnasium. Gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule Ertingen nahmen sie vergangene Woche im Rahmen des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia am bundesoffenen Landesfinale der Rhythmischen Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden teil.Die Rhythmische Sportgymnastik verbindet sportliche Höchstleistung mit Ausdruck, Körperbeherrschung und Kreativität. Ob mit Ball, Reifen, Seil oder Keulen – die Teilnehmerinnen begeistern durch harmonische Choreografien und präzise Bewegungsabläufe. Für die Schülerinnen des Störck-Gymnasiums war der Wettkampf dabei eine ganz neue und aufregende Erfahrung: In der Halle des Landesstützpunktes der Rhythmischen Sportgymnastinnen durften sie mit dem Handgerät Seil erstmals echte Wettkampfatmosphäre erleben.Schon am Vormittag sorgten die hochklassigen Einzelküren in einem starken Teilnehmerfeld für staunende Gesichter und beeindruckende Momente. Am Nachmittag gehörte die Bühne schließlich den Gruppen, die mit viel Leidenschaft, Konzentration und Teamgeist ihr Können präsentierten.Der große Einsatz und die intensive Vorbereitung wurden am Ende des Tages auf besondere Weise belohnt: Unter großem Beifall durfte das Team der Startgemeinschaft Störck-Gymnasium Bad Saulgau / GMS Ertingen das Siegerpodest betreten und sich als Landessieger feiern lassen.Ein großartiger Erfolg, zu dem wir herzlich gratulieren!
Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 13 000 Schulen zählt der Känguru Wettbewerb zu den renommiertesten Mathematikwettbewerben Deutschlands. Auch in diesem Jahr galt es für die Jungmathematiker, eine Vielzahl an kniffligen Herausforderungen zu bewältigen. Besonders gut gelang dies den Fünftklässlern Merle Obert, Konrad Birkler, Johann Kleinheinz und Leonardo Pereira Fragoso, die jeweils einen 2. Preis erzielten, sowie Neo Ils und Amalia Härle mit jeweils einem dritten Preis. Jakob Hecht aus der 6c sicherte sich ebenso wie Nora Cret aus der 7b einen zweiten Preis, während ihre Klassenkameraden Letizia Scholz und Jakob Mutschler jeweils mit einem dritten Preis bedacht wurden. Der größte Kängurusprung, also die höchste Anzahl richtig gelöster Aufgaben am Stück, gelang Konrad Birkler mit sagenhaften 17 richtigen Antworten in Serie. Insgesamt hatten knapp 100 Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums teilgenommen. Die zehn Preisträger bekamen ihre Urkunden sowie wertvolle Sachpreise von Mathematik Fachschaftsprecher Matthias Schweizer überreicht. Herzlichen Glückwunsch!
Vergangene Woche waren Nora Sahlmen und Hannah Holderried beim Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Bielefeld. Nora Salmen, die einen hervorragenden dritten Preis gewann, schreibt (leicht gekürzt von Johannes Koch): „Damit Blätter sprießen können, braucht ein Baum ein beständiges, dicht vernetztes und flächiges Wurzelwerk. Ein Wurzelwerk, das den Baum mit der Energie und den Nährstoffen versorgt, die er zum Sprießen braucht. Im Sinne dieser Metaphorik konnten wir uns am ersten Abend jede/r individuell auf den bevorstehenden Sprachwettbewerb einstimmen. Visuell diente ein großes Plakat mit dem Motiv eines fest verwurzelten Baumes als Ausgangspunkt unserer Überlegungen. Zuerst setzten wir uns individuell mit unseren Zielen und Wünschen bezüglich des Wettbewerbs auseinander, die mittels Notizzetteln als Blätter des Baumes aufgeklebt wurden. Am ersten Wettbewerbstag wurden wir nach einem geselligen Frühstück sowohl mit einem schriftlichen als auch mit einem mündlichen Aufgabenformat konfrontiert. Ganz aktuell befasste sich das Thema der vierstündigen Textarbeit mit der Identitätsprägung junger Menschen im digitalen, von KI beeinflussten Zeitalter und erforderte eine differenzierte Betrachtung sowohl in der ersten als auch in der zweiten Wettbewerbssprache. Darauf folgte am frühen Nachmittag ein aspektbezogener Podcast, der die Bearbeitungszeit von einer Stunde wie im Zeitraffer verstreichen ließ. Erleichtert über die bereits gemeisterten Herausforderungen machten wir uns auf den Weg zum Rathaus, wo wir einer spannenden Stadtführung folgten. Über den dritten Tag verteilt folgte für jede/n Teilnehmer/in ein Jurygespräch in der gewählten Erstsprache. Dabei kam es neben den Sprachkenntnissen und grammatikalischer Korrektheit vor allem auf die inhaltliche Denktiefe an. Trotz der Wettbewerbssituation war auch in Prüfungssituationen die Atmosphäre äußerst angenehm. Zudem galt es, in kleinen Gruppen mehrsprachig verfasste Rätsel in einem Escape Room zu entschlüsseln, wobei die Gruppendynamik im Vordergrund stand. Interessant gestaltete sich vor allem die fremdsprachenübergreifende Kommunikation, die auch selten vertretende Sprachen wie Polnisch, Russisch oder Niederländisch involvierte. In mehrfacher Hinsicht blieben wir dem Motto der ursprünglichen Wettbewerbsaufgabe treu, denn wir waren alle fleißige Brückenbauer/innen in Bielefeld, die viele unterschiedliche, aber durchaus tragfähige sprachliche, lokale, kulturelle, soziale und persönliche Brücken kreierten. Und schließlich ist es doch der größte Erfolg, wenn sich die Ideen unserer eingereichten Videos letzten Endes auch in der Realität entfalten (konnten) und dank unseres individuellen Wurzelgeflechts ganz viele starke Blätter, bunte Blüten und zarte Knospen wuchsen, wachsen und wachsen werden!“
Diese Spendenaktion bricht Rekorde: Bei der von Meike Kuntz und Kathrin Oppler initiierten Sternenmädchen- Idee kamen in diesem Jahr gemeinsam mit dem SMV Waffelverkauf stattliche 2918,45 Euro zusammen. Max Waibel, Botschafter des Kinderhospiz St. Niklaus, zeigte sich bei der Scheckübergabe überglücklich und überbrachte herzlichste Grüße aus Bad Grönenbach. Auch die beiden Maskottchen Liesl und Loisl durften natürlich nicht fehlen. Das Störck-Gymnasium verbindet seit nunmehr etlichen Jahren eine enge Freundschaft mit dem Kinderhospiz im Allgäu.
Beim RB-Finale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Schwimmen stellten die Schülerinnen und Schüler des Störck-Gymnasiums eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Nachdem sich sowohl die Mädchen- als auch die Jungenmannschaft bereits im Januar souverän für das Finale qualifiziert hatten, knüpften sie auch dort nahtlos an ihre starken Leistungen an. In Friedrichshafen trafen die besten U14-Teams des Regierungsbezirks Tübingen aufeinander und sorgten mit spannenden Schwimmstaffeln für hochklassige Wettkämpfe im Becken. Sowohl die Mädchen- als auch die Jungenmannschaft gingen hochmotiviert an den Start und überzeugten durch Teamgeist, großen Einsatz und starke Einzelleistungen. Von Beginn an lieferten sich die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer enge und packende Rennen mit der Konkurrenz. Am Ende durften sich die Mädchen über einen hervorragenden 5. Platz und die Jungen über einen starken 6. Platz freuen.
Für das Störck-Gymnasium waren folgende Schülerinnen und Schüler am Start:
Mädchen: Liara Zimmermann, Franziska Nusser, Amalia Härle, Lilly Stumbaum, Anna Ritter, Hannah Peters, Mia Madlener, Jana Neininger, Emma Werner
Jungen: Julius Peters, Neo Ils, Lari Metzler, Philipp Fischer, Marlon Bühler, Demian Schulz, Arno Beller