Hafenflair und Gipfelstürmer: Studienfahrten nach Hamburg und ins Allgäu

Geschrieben von Johannes Koch am .

Sie gehören zu den Höhepunkten jeder Schullaufbahn: Studienfahrten weiten den Horizont, Stärken die Gemeinschaft und bleiben einfach unvergessen. In diesem Jahr ging es für die J1 wahlweise mit Franziska Werner und Lena Grecht auf Städtereise nach Hamburg unter dem Motto „Hansestadt Hamburg - Handel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ oder zu einer Aktivwoche mit Wandern, Selbstversorgung und allem, was dazugehört ins Allgäu – unter der Leitung von Marina Walter und Julia Böhmer. Hier ein paar Impressionen.

Glaskralle und Umblätterhilfe - Schüler*innen des Störck-Gymnasiums sehr erfolgreich beim Ideenwettbewerb 2022

Geschrieben von Johannes Koch am .

Der Ideenwettbewerb des Schülerforschungszentrums Bad Saulgau hat wieder vielfältige Produktideen zu Tage gefördert, die vergangenen Mittwoch prämiert wurden. In den drei Altersklassen Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe konnten sich die jungen Erfinder über Preisgelder von insgesamt über 700 Euro freuen. Bei den jungen Tüftlern sicherten sich Lucas Cret mit seiner Torschablone sowie das Duo Nina Baumgärtner und Marlene Birkler mit ihrer Erfindung eines transparenten Tacker/Locher Geräts gemeinsam den dritten Platz. Der zweite Platz ging an Toni Steinhart und Fabio Popp von der Liebfrauenschule in Sigmaringen. Ganz oben auf dem Siegertreppchen landete Luana Bruno mit ihrem Einkaufswagenstopper. Im Bereich Mittelstufe wurde Kyra Schlothauer von der Geschwister Scholl Realschule Dritte, mit ihren Ladeportreiniger erzielten Karla Möhrle, Tim Miller und Franziska Reck vom Störck den zweiten Platz, während Linus Pöschel und Max Gröner von der Liebfrauenschule sich den ersten Preis sicherten. Auch bei der Oberstufe gab es raffinierte Ideen. Alle drei Plätze gingen hier an Schüler*innen des Störck-Gymnasiums. Die Möglichkeit, kleine Dinge im Absatz von hohen Schuhen zu verstauen, kam von Charlotte Nußbaumer, Maria Mohr, Sina Beller und Letice Ramsaier aus der Klasse 11b. Moritz Gromer, Fabio Lutz und Jonas Fischer widmeten sich dem Problem, dass in verschiedenen Situationen Trinkgläser, beispielsweise von Apfelschorle oder stillem Wasser, nicht sicher auf Tischen stehen. Ihre Erfindung, eine Art Glaskralle, könne hier Abhilfe schaffen, so die jungen Erfinder, die hiermit den zweiten Platz erreichten. Oben auf dem Treppchen konnte sich Paula Sauter platzieren. Ihre Umblätterhilfe für Noten am Klavier konnte die Jury restlos überzeugen. Alle Preisträger wurden von Dr. Marc Bienert und Martin Herzgsell mit Urkunden und Preisgeldern - je 100 Euro für die ersten, 75 für die zweiten und 50 Euro für die dritten Plätze - bedacht. Außerdem bot Dr. Bienert einigen Schüler*innen an, am Schülerforschungszentrum gemeinsam an der konkreten Umsetzung ihrer Ideen zu arbeiten. Davon wollen einige junge Tüftler*innen Gebrauch machen.

 

Große Sprünge in Mathematik

Geschrieben von Johannes Koch am .

Beim großen Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ konnten zahlreiche Schüler*innen des Störck-Gymnasiums wieder ihr Können unter Beweis stellen. Eine Teilnahme war in diesem Jahr online oder auch in Präsenz möglich. Auch wenn es nicht ganz für einen ersten Preis reichte, so konnten sich Vanessa Madlener, Anita Henkel und Lucas Cret je einen zweiten Preis sichern, Nina Baumgärtner erzielte einen dritten Preis. Alle vier wurden von Matthias Schweizer mit Urkunden und Preisen bedacht. Der größte Kängurusprung für die meisten richtig gelösten Aufgaben am Stück, der auch dem Wettbewerb seinen Namen gibt, gelang Anita Henkel (fehlt auf dem Bild). Die Teilnahmegebühr wurde vom Förderverein „Freunde des Störck-Gymnasiums“ gesponsert. Der Känguru Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 80 Ländern weltweit, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und freiwillig an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird.

Neues Abiturformat erhöht Prüfungszahl

Geschrieben von Johannes Koch am .

Über 150 mündliche Prüfungen haben die 76 Abiturient*innen des Störck-Gymnasiums in den vergangenen drei Tagen bewältigt. Grund für die erhöhte Prüfungszahl ist die jüngste Reform der gymnasialen Oberstufe. Während bislang lediglich eine mündliche Prüfung pro Schüler*in Pflicht war, sind es nun derer zwei. Durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Seminarkurs kann weiterhin lediglich eine mündliche Prüfung ersetzt werden. So ist es nun nicht mehr möglich, gänzlich um das Thema mündliche Prüfung herumzukommen. „Klar, ein bisschen aufgeregt ist man vor Prüfungen immer“, sagt Abiturient Jan Köberle nach dem Kolloquium im Fach Deutsch, aber letztlich sei es auch „eine gute Erfahrung“. Mit dem Ablauf und der Bewertung sei er „sehr zufrieden“, ergänzt er schmunzelnd. Diese Meinung teilt auch Evelin Bauer. Sie sei „glücklich, dass es so gut gelaufen ist“. „Im Schnitt haben die Schüler*innen bei uns in diesem Jahr zwei mündliche Prüfungen absolviert“, erklärt Schulleiter Stefan Oßwald. „Dies hat uns auch in der Verwaltung vor große organisatorische Herausforderungen gestellt“. Manche Kolleg*innen haben zudem innerhalb kürzester Zeit Aufgaben für mehr als 20 Prüflinge erstellen müssen. Den Prüfungsvorsitz am Störck-Gymnasium übernahm in diesem Jahr das Kollegium der Schule Schloss Salem.

Sonderpreis bei Jugend forscht als Eintrittskarte für die Nationale Akademie der Wissenschaften

Geschrieben von Johannes Koch am .

Die Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) lädt seit 5 Jahren regelmäßig namhafte Forscher:innen und Medienschaffende sowie ausgewählte Jungforscher:innen einmal im Jahr gleichzeitig zum Sciense&Media-Forum im Rahmen des Silbersalz-Festivals ein. Dieses Jahr standen unter dem Leitgedanken „Vor uns die Zukunft – Wissen vereint“ Themen rund um die Pandemie, Klimawandel und Datensicherheit auf dem Programm. Bekannte Größen aus dem Bereich der Wissenschaftskommunikation wie Eckhardt von Hirschhausen und Harald Lesch waren genauso vertreten wie Grundlagenforscher und Nachwuchstalente. Viele Veranstaltungen, die der Wissenschaftskommunikation für die Allgemeinheit dienen fanden an sieben unterschiedlichen Standorten quer über die Stadt Halle an der Saale verteilt statt. Sie waren kostenlos zugänglich und fanden in deutscher oder englischer Sprache statt, da Bildung barrierefrei verfügbar sein soll. Die Bad Saulgauer Geschwister Christina und Tim Miller erhielten kurzfristig die Möglichkeit Ihre Arbeiten aus den Jugend forscht-Projekten der letzten drei Jahre präsentieren. Letztes Jahr haben sie festgestellt, dass Handys nicht nur teilweise stark mit Bakterien belastet sind, sondern dass darunter auch krankmachende und sogar antibiotikaresistente Keime nachgewiesen werden können. Dieses Jahr haben sie sich auf Viren fokussiert und das Spektrum der Reinigungsmethoden deutlich erweitert. Bei den Klassikern überzeugte Isopropanol mit 70 %iger Konzentration. Bei den apparativen Methoden überzeugte nur das getestete Kombi-Gerät mit UV-C- und Ozon-Technik bei 45 Minuten Anwendung. Auch bei Viren zeigte sich, dass für den Alltag als „to-go-Variante“ das Brillenputztuch die ideale Variante darstellte. Es wirkt und schadet sowohl dem Material als auch der Natur am wenigsten und wirkt in wenigen Sekunden. So konnten die beiden Jungforschenden Tim und Christina Miller vom Störck-Gymnasium und dem SFZ Bad Saulgau zeigen, dass es trotz Pandemie Lösungsmöglichkeiten gibt, den Konflikt der sich aus Touchscreens im Alltag und Hygiene sowie Social Distancing ergibt, zu bewältigen.

Bildungspartnerschaften

  • Claas
  • DRK
  • Reisch
  • Kliniken Sigmaringen2
  • Sessler
  • Bestattungen Friedmann
  • Stadler Treppen
  • ALBA
  • Sparkasse Bad Saulgau
  • Knoll
  • Kleber Post
  • Volksbank Bad Saulgau
  • Quadflieg Rechtsanwaelte
  • Klinik am Moos
  • Junges Kunsthaus
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