Am Dienstag, dem 19.6.2012, unternahmen wir, die Klasse 6 a eine Exkursion zum Hof von unserer Deutschlehrerin Frau Dillenz. Diese Exkursion war für uns zwar eher ein schöner Ausflugstag, aber sie war auch mit den Unterrichtsfächern Deutsch, Biologie und Bildender Kunst verbunden.

Wir trafen uns morgens zu Beginn der ersten Stunde im Klassenzimmer und gingen mit unserer Kunstlehrerin Frau Kernbach zur Bushaltestelle in der Kaiserstraße, von wo wir dann mit dem öffentlichen Linienbus nach Boms fuhren. An der Bushaltestelle wartete schon Frau Dillenz und führte uns zu ihrem Anwesen. Nachdem wir unsere Gepäckstücke abgestellt hatten, gab uns Frau Dillenz einige Sicherheitsregeln zum Umgang mit den Hunden, Pferden und Hühnern. Dann ließ sie ihre Hunde, drei Landseer und vier Havaneser, nacheinander aus dem Haus, damit sie uns begrüßen konnten. Manche erschraken zuerst, dass die Landseer so groß sind, aber sie sind sehr zutraulich und freundlich. Die großen Landseer wurden nun wieder ins Haus gebracht, damit sie uns nicht ablenken konnten, während wir Frau Dillenz zuhörten. Sie forderte uns auf, uns in einen Sitzkreis zu setzen. Als wir uns Polster holten bzw. Stühle, rannten die kleinen Havaneser noch herum, bis sie sich schließlich unter den Stühlen von ein paar Buben niederließen. Nun informierte uns Frau Dillenz über artgerechte Hundehaltung und den richtigen Umgang mit dieser Tierart. Wir erfuhren Wichtiges über Hundezucht und die ursprüngliche Bestimmung der Hunderassen, die richtige Auswahl eines Familienhundes, Ernährung, Pflege, Krankheiten und Impfungen, Tierarztbesuche, Bewegungsbedürfnis, Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielverhalten, Körpersprache der Hunde, Hundeverhalten, die Rangordnung im Mensch-Hunde-Rudel, Triebe, Erziehung (Kommandos, Lob und Strafe), Ausbildung. Anschließend führte Frau Dillenz mit ihrer Havaneserhündin Fifille noch Kunststückchen vor: Rolle, drehen, spanischer Schritt, tanzen, sich schämen, kriechen, Slalom, totstellen, durch die Arme springen usw. Jeder, der wollte, durfte dann selber noch mit Fifille Kunststückchen ausprobieren. Dabei lernten wir, wie man einen Hund richtig lobt und wie man ihm deutlich macht, was man von ihm erwartet.


Nun machten wir eine Vesperpause; die meisten aßen und tranken viel, da die Sonne sehr brannte.
Anschließend wurde die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe mit Frau Dillenz zu den Pferden ging, zeichnete die andere Gruppe unter Anleitung von Frau Kernbach die Hunde von Frau Dillenz. Danach wurde dann getauscht. Im Pferdestall erfuhren wir alles über artgerechte Pferdehaltung. Nur wenn die natürlichen Bedürfnisse der Tierart erfüllt werden, ist die Haltung artgerecht. Für Pferde bedeutet das, dass sie sich am wohlsten fühlen, wenn sie mit anderen Pferden zusammen in einem Offenstall und auf großen Weiden leben dürfen. Ein Pferd ist ein Lauftier und ein Dauerfresser und will die meiste Zeit des Tages Gras fressen und dabei umherlaufen. Ca. 25 km legt es so in ungefähr 19 Stunden am Tag zurück und beißt 50 000 mal ab. Sonnenlicht, viel frische Luft und die witterungsbedingten Temperaturunterschiede sind ebenfalls notwendig, damit das Pferd gesund bleibt. Wir schauten uns genau die Bauart des Offenstalls an und die Auslauffläche. Denn eine Gruppe sollte dann für den Deutschunterricht eine Beschreibung von einem artgerechten Pferdestall verfassen. Die andere Hälfte der Schüler sollte einen Bericht über den Lerngang schreiben. Die Zeichengruppe fertigte mit Frau Kernbach Zeichnungen von den Hunden an. Das Bildermalen war gar nicht so einfach, da die Hunde nicht stillsitzen wollten. Die Havaneser blieben dann schließlich im Schatten unter dem Gartentisch liegen, weil sie sich nicht in die Sonne und auch nicht ins nasse Gras unter dem Mirabellenbaum legen wollten. Aber dann holte Frau Dillenz Hundedecke und Leine und konnte somit die Landseer zum Sitzen bringen. Auch die Havaneser blieben dann geduldiger bei den Schülern im Schatten liegen. Am Schluss gaben alle Schüler ihre Bilder bei Frau Kernbach ab.
Dann zeigte Frau Dillenz uns noch die Hühner: braune, weiß-graue, schwarze und Perlhühner und dazwischen den Hahn mit den goldenen Federn. Bevor wir allerdings zu den Hühnern hineindurften, musste Frau Dillenz noch Caruso, den kampflustigen Hahn, wegsperren, der sie schon zweimal angegriffen hatte. Hochnehmen durften wir die Hühner natürlich auch. Wir fingen einige ein und fütterten sie aus der Hand, um sie dann wieder freizulassen. Es war schön, die weichen Federn in den Armen zu spüren. Wir bekamen erklärt, wie man einen Hühnerstall planen und bauen muss und besichtigten den Stall mit den Sitzstangen, dem Kotbrett und den Legenestern, wo bereits Eier drinlagen. Anschließend gingen noch einige von uns mit zu den Küken und ihrer Glucke, die in einem extra Gehege wohnen. Wir durften noch die Küken in die Hand nehmen und das flauschige Daunenfederkleid streicheln, doch dann war die Zeit leider auch schon vorbei und wir mussten schnell zusammenpacken, um den Bus nicht zu verpassen. Frau Dillenz begleitete Frau Kernbach und die Klasse mit dem Landseerrüden Arthus zur Bushaltestelle, von wo uns der Bus dann zurück nach Bad Saulgau brachte und wir zusammen mit Frau Kernbach wieder zur Schule zurückgingen, um dann nach Hause zu fahren.

(Fiona Skuppin, Anja Mikalauski, Mike Reiner, Jan Ruby, Sophia Ochs)

 

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Achtungserfolg bei Fremdsprachenwettbewerb 2023
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Ingrid Schorpp verabschiedet 2023
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Schüler zu Gast auf Waldbühne2 2023
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Wildbienenhaus 2023
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