Vergangene Woche waren Nora Sahlmen und Hannah Holderried beim Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Bielefeld. Nora Salmen, die einen hervorragenden dritten Preis gewann, schreibt (leicht gekürzt von Johannes Koch): „Damit Blätter sprießen können, braucht ein Baum ein beständiges, dicht vernetztes und flächiges Wurzelwerk. Ein Wurzelwerk, das den Baum mit der Energie und den Nährstoffen versorgt, die er zum Sprießen braucht. Im Sinne dieser Metaphorik konnten wir uns am ersten Abend jede/r individuell auf den bevorstehenden Sprachwettbewerb einstimmen. Visuell diente ein großes Plakat mit dem Motiv eines fest verwurzelten Baumes als Ausgangspunkt unserer Überlegungen. Zuerst setzten wir uns individuell mit unseren Zielen und Wünschen bezüglich des Wettbewerbs auseinander, die mittels Notizzetteln als Blätter des Baumes aufgeklebt wurden. Am ersten Wettbewerbstag wurden wir nach einem geselligen Frühstück sowohl mit einem schriftlichen als auch mit einem mündlichen Aufgabenformat konfrontiert. Ganz aktuell befasste sich das Thema der vierstündigen Textarbeit mit der Identitätsprägung junger Menschen im digitalen, von KI beeinflussten Zeitalter und erforderte eine differenzierte Betrachtung sowohl in der ersten als auch in der zweiten Wettbewerbssprache. Darauf folgte am frühen Nachmittag ein aspektbezogener Podcast, der die Bearbeitungszeit von einer Stunde wie im Zeitraffer verstreichen ließ. Erleichtert über die bereits gemeisterten Herausforderungen machten wir uns auf den Weg zum Rathaus, wo wir einer spannenden Stadtführung folgten. Über den dritten Tag verteilt folgte für jede/n Teilnehmer/in ein Jurygespräch in der gewählten Erstsprache. Dabei kam es neben den Sprachkenntnissen und grammatikalischer Korrektheit vor allem auf die inhaltliche Denktiefe an. Trotz der Wettbewerbssituation war auch in Prüfungssituationen die Atmosphäre äußerst angenehm. Zudem galt es, in kleinen Gruppen mehrsprachig verfasste Rätsel in einem Escape Room zu entschlüsseln, wobei die Gruppendynamik im Vordergrund stand. Interessant gestaltete sich vor allem die fremdsprachenübergreifende Kommunikation, die auch selten vertretende Sprachen wie Polnisch, Russisch oder Niederländisch involvierte. In mehrfacher Hinsicht blieben wir dem Motto der ursprünglichen Wettbewerbsaufgabe treu, denn wir waren alle fleißige Brückenbauer/innen in Bielefeld, die viele unterschiedliche, aber durchaus tragfähige sprachliche, lokale, kulturelle, soziale und persönliche Brücken kreierten. Und schließlich ist es doch der größte Erfolg, wenn sich die Ideen unserer eingereichten Videos letzten Endes auch in der Realität entfalten (konnten) und dank unseres individuellen Wurzelgeflechts ganz viele starke Blätter, bunte Blüten und zarte Knospen wuchsen, wachsen und wachsen werden!“

 

Bundeswettbewerb Sprachen 2026
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Ein besonderserfolgreiches Schuljahr 2023
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Bundesjugendspiele 2023
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Schüler zu Gast auf Waldbühne 1 2023
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Schulsanitäter beim DRK 2023
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Debating AG ausgezeichnet 2023
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Förderverein besucht Firma Stadler 2023
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Wildbienenhaus 2023
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Ingrid Schorpp verabschiedet 2023
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