Junge Imker präsentieren ihr Können

Geschrieben von Johannes Koch am .

Seit September haben die drei jungen Schüler der Imker AG des Störck-Gymnasiums unter der Leitung von Imker Michael W. Meier Rähmchen genagelt, Mittelwände eingesetzt, Bienenbehausungen repariert, Kerzen gegossen und vieles über das faszinierende Leben der wertvollen kleinen Insekten gelernt. Nun präsentierten sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse bei einem Treffen mit dem Bezirksimkerverein Herbertingen einigen erfahrenen Imkern. „Ich freue mich, dass ihr drei euch mit mir auf den Weg gemacht habt“, sagte Meier in seiner Einführung über Leonard Boss, Leander Schade und Moritz Dobe. Gemeinsam haben sie mit ihren Tätigkeiten den Jahresrhythmus der Bienen persönlich nachvollzogen. „Dabei habt ihr hoffentlich wertvolle Einblicke in die Zusammenhänge unseres Ökosystems gewonnen“, so Michael W. Meier. Ihr Engagement und ihre Freude bei der Arbeit seien stets vorbildlich gewesen. Schließlich gehe es beim Imkern neben ökologischen Aspekten, dem nachhaltigen und respektvollen Umgang mit dem Planeten auch ums Dranbleiben und schließlich auch um die Freude am Ertrag der geleisteten Arbeit, den leckeren Honig. Die erfahrenen Imker zeigten sich begeistert von der Leidenschaft des Nachwuchses. „Es ist klar, dass in den jungen Imkern die Zukunft dieses wichtigen Dienstes liegt“, sagte Michael W. Meier und „wenn ich mir diese Truppe hier anschaue, dann braucht uns nicht bange werden“.

Ich sag dann mal Tschüss.

Geschrieben von Tobias Nusser am .

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler
liebe Eltern,

nach acht Jahren werde ich das Störck-Gymnasium verlassen und folglich auch die Betreuung der Schulhomepage abgeben. Es hat mir Freude bereitet, Sie und Euch regelmäßig über die zahllosen berichtenswerten Ereignisse am Störck zu informieren, und ich bedanke mich sehr für das Interesse an dieser Seite. Mein besonderer Dank geht an meinen Kollegen Johannes Koch, der mich stets zuverlässig mit aktuellen Presseberichten und Bildern versorgt hat.

Im kommenden Schuljahr wird Herr Woitschell, der das Störck in den Fächern Mathematik und Sport verstärken wird, die Aufgabe übernehmen.

Allen eine gute Zeit!
Ihr/Euer Tobias Nusser

Von den Bergen in den Rollstuhl und zurück

Geschrieben von Johannes Koch am .

Motivationstrainer Felix Brunner spricht über kleine Schritte zu großen Zielen

Das war kein Montagmorgen wie jeder andere am Störck-Gymnasium. Schüler, Lehrer und einige Eltern hatten sich in der Stadthalle eingefunden, um einen Vortrag von Motivationsexperte Felix Brunner zu hören. Der 29-jährige, der vor knapp zehn Jahren einen tragischen Bergunfall hatte, gab Einblicke in sein Leben mit und ohne Rollstuhl. „Ich war eigentlich ein guter Schüler, in der Grundschule sogar ein sehr guter“, begann Brunner. „Aber als die Pubertät einsetzte, da ging es mit den Noten bergab und ich habe die 8. Klasse nicht geschafft“. Nachdem ihm doch noch ein Schulabschluss gelungen war, habe er zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht, weil er „Menschen helfen“ und gleichzeitig seine „Leidenschaft für die Berge zum Beruf machen wollte“. Im Jahr 2009 kam dann der Tag, der alles veränderte. „Ich war mit zwei Bekannten beim Klettern in den Bergen gewesen. Der schwierige Teil war vorbei und es ging an den Abstieg“. Er sei „für einen Moment unkonzentriert gewesen“, als er abrutschte und dreißig Meter tief in ein Flussbett fiel. „Ich habe noch versucht, eine kompakte Körperhaltung einzunehmen, um Schlimmeres zu verhindern, aber als ich unten zu mir kam, merkte ich, dass es mir von innen heraus warm wurde, ein sicheres Zeichen für starke innere Blutungen“. Man habe ihn sofort mit dem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht, wo er mehrere Monate im künstlichen Koma lag. „Ich hatte 65 Operationen, insgesamt 800 Bluttransfusionen“, sagte er und erzählte, dass „nichts mehr war wie vor dem Unfall“. Die alltäglichsten Vorgänge waren plötzlich nicht mehr selbstverständlich. „Ich konnte mir nicht einmal mehr alleine die Zähne putzen – versucht mal, eurem besten Freund oder eurer besten Freundin die Zähne zu putzen, da merkt ihr, wie schlecht das nur geht“, sagte Brunner. Allerdings habe er „von Anfang an den starken Wunsch, den Drang gehabt, wieder ins Leben zurückzufinden“. Es sei wichtig, sich immer wieder Ziele zu stecken. „Klar gab es auch Rückschläge, aber gerade in schweren Momenten entscheidet vor allem unsere innere Einstellung zwischen Scheitern und Chance“. Der Schlüssel zur Motivation liege in jedem selbst. „Wenn ihr es wie der Miesepeter macht, der zu allem eine negative Einstellung hat, werdet ihr nicht glücklich“. Wenn man allerdings klare Ziele und ein gutes Team habe, sei vieles möglich. „Ich habe als erster Rollstuhlfahrer die Alpen überquert und dabei 12000 Höhenmeter, also praktisch knapp anderthalb mal den Mount Everest gemeistert“, sagte Brunner nicht ohne Stolz. „Und mit meinem Sitz-Ski bin ich heute teilweise schneller als früher auf normalen Skiern“, fügte er schmunzelnd an und spielte einen Videoclip ein, der ihn beim begeisterten Skifahren zeigte.
Nach dem Vortrag, der finanziell von der Allgäuer Elobau Stiftung gefördert wurde, konnten die Schüler Fragen an den Referenten stellen. Bereitwillig stand Felix Brunner Rede und Antwort zu Themen rund um seine Zeit im Krankenhaus und seinen Alltag als Rollstuhlfahrer. „Was ich vor allem gelernt habe, ist dankbar zu sein – das Leben ist schön, und so sollten wir es auch leben“, schloss er.

Schülerinnen und Schüler feiern beim SMV Sommerfest 2018

Geschrieben von Anna Simmler & Jannis Rauch am .

Freitag, 15.6.2018, 18.00 Uhr. In der Cafeteria und dem Pausenhof des Störck-Gymnasiums herrscht reger Betrieb. Während die SMV noch fleißig dabei ist, letzte Vorbereitungen zu treffen, stehen die Schüler an der Kasse an.
Nachdem das Fest erfolgreich mit einem Fußballturnier begonnen hat, luden die Lehrer zu einem Eier- (bzw. Teelichter-)Wettlauf ein, bei dem auch nach vielen Versuchen die Lehrer gewonnen haben. Nach einer kurzen Verschnaufpause begaben sich die Schüler in Richtung Cafeteria, wo der DJ schon Musik aufgelegt hatte. Dort hieß es alsbald „Springen“, denn die Lehrer ließen ein Tau schwingen. Da wir gerade mit dem Tau beschäftigt waren gab es sofort ein „battle“ zwischen Jungs und Mädchen. Nachdem die Jungs eine bittere Niederlage im Tauziehen einstecken mussten legte der DJ nochmal so richtig auf, sodass sich sogar die Lehrer auf die Tanzfläche trauten. Nach einer Runde Limbo nahm das Fest für alle Schüler unter 16 ein schönes Ende. Die älteren Schüler durften noch weiterfeiern.
Wir von der SMV möchten uns am Ende noch bei den Besuchern und bei den Lehrern, die uns unterstützt haben, bedanken.

„Die schillernde Farbkraft und die Energie sich zu entfalten“

Geschrieben von Johannes Koch am .

Schüler stellen Ergebnisse kreativer Schreibprozesse vor

Eine knappe Stunde voller intensiver literarischer Texte haben die acht Schüler des Deutsch Exzellenzkurses unter der Leitung von Claudia Boss vergangenen Freitag im Zentrum Störck geboten. Dabei gewährten Elisa Dirlewanger, Nora Härle, Leonie Müller, Severin Müller, Leonie Oswald, Franka Schall, Magdalena Schenk und Diana Stadler den gut 70 Zuhörern im voll besetzen Raum zum Teil sehr persönliche Einblicke in ihre jugendlichen Lebenswelten. „Doch es gibt diese Tage, an denen unerwartet dunkle, graue, schwere, nahezu unbezwingbare Wolken über dem sonst so friedlichen Himmel auftauchen“, las Elisa Dirlewanger aus ihrem Gedicht, dem sie eine Wetter-Metaphorik zugrunde legte, um für die Zuhörer einen Zugang zur Thematik schwieriger Lebenssituationen zu schaffen. Überhaupt überwogen die nachdenklich-reflexiven Momente unter den zwischen Prosa, Lyrik und Essayistik pendelnden Texten. „Worte hinterlassen langwierige tiefe Wunden“, hieß es da und „das Fremde ist das Vergangene, streng genommen bleib ich auch alles, was du bist“. Gemeinsam mit Claudia Boss hatten die Schüler in den vergangenen Wochen ihre Texte zu unterschiedlichen Schreibimpulsen verfasst und immer wieder überarbeitet. Schließlich wählten sie Texte aus, um gemeinsam mit Designerin Eva Hocke eine ansprechend gestaltete Literaturzeitschrift zu gestalten. „Einige der 250 Exemplare sind zwar schon verkauft, es gibt aber noch welche in der Schwaaz-Vere Buchhandlung zum Preis von 2 Euro zu kaufen“, erklärte Claudia Boss. Zwischen den einzelnen Texten der Schüler, die zum Teil von den Lehrkräften Angelina Schreiner und Patricia Wilhelm sowie Silas Lyding vorgetragen wurden, ließ Anna Kerle an der Gitarre jeweils passende Töne und Harmonien erklingen. So kamen die Kurzgeschichten über eine Traumsequenz und die Angst vor dem Rotwerden ebenso gut zur Geltung wie ein kurzes Gedicht, das in einer Art Flugsituation Freiheit und Heimat zueinander in Beziehung setzte. Besonders im Gehör blieb ein kurzer Text, der auch als Motto der Veranstaltung hätte dienen können. Dort hieß es: „Die schillernde Farbkraft und die Energie dich zu entfalten, zu tun, was du willst, weil du es willst, und nicht weil es erwartet wird. Das Chaos macht dich erst richtig lebendig, holt dich aus der Monotonie des Alltags, mit all seinen Regeln, Normen und stumpfen Abfolgen des gewohnten Handelns.“ Lauter Applaus zeigte, wie gut die Texte beim Publikum ankamen.

Bildungspartnerschaften

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