Schule als Lebensort - Neues Zentrum Störck eröffnet

Geschrieben von Johannes Koch am .

Schule entwickelt sich immer mehr zum Lebensort. Dieser Gedanke stand im Zentrum der Eröffnungsfeier des neuen „Zentrum Störck“ am vergangenen Mittwoch. Man sei glücklich und stolz, „helle, moderne Räumlichkeiten für Schüler und Lehrer“ realisiert zu haben, die dieser Entwicklung auch baulich Rechnung tragen, sagte Bürgermeisterin Doris Schröter. Besonders lobte sie dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Schulleiter Stefan Oßwald und der Stadt Bad Saulgau, insbesondere auch mit Stadtbaumeister Pascal Friedrich. Es sei einfach gut, „wenn eine Schule nicht nur Forderungen“ stelle, sondern man „gemeinsam tragbare Lösungen“ entwickle. Die neuen Räumlichkeiten umfassen neben einem Mediothek-Bereich und Arbeitsplätzen für Schüler auch Möglichkeiten zur Entspannung und zum Auftanken im Schulalltag. Lehrer können zudem einen eigenen Arbeitsbereich ebenso nutzen wie Besprechungsräume. Dies freut besonders Katrin Oppler. Die Beratungslehrerin ist am Störck-Gymnasium verantwortlich für die Hausaufgaben- und Ganztagesbetreuung. „Hier bietet sich die Chance, aus dem normalen Unterrichtskontext in einen ganz anderen Bereich zu wechseln“, so Oppler. Dies werde auch von der Schülerschaft sehr positiv wahrgenommen, ergänzte Schülersprecherin Edina Schmitt. Letztlich sei „Schule vor allem Begegnung – und hier gibt es viele Möglichkeiten, einander zu begegnen“. Schulleiter Oßwald zeichnete in seiner Rede die Entstehung des Zentrum Störck noch einmal nach. „Seit einigen Jahren haben wir intensiv an der zu Grunde liegenden Konzeption gearbeitet“, so Oßwald. „Wir sind der Stadt dankbar, dass sie sich gemeinsam mit uns auf den Weg gemacht hat, das Ganze in die Realität umzusetzen“. Den Räumlichkeiten liege im Kern „die Idee zugrunde, dass man hier auf Augenhöhe miteinander arbeiten kann, auf Wunsch kooperativ oder individuell“, so der Schulleiter. „Verschiedene Arbeitshaltungen sind möglich, vom entspannten Schmökern bis zur engagierten Diskussion“. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Big Band des Störck-Gymnasiums unter der Leitung von Stefanie Esslinger – und was hätte sie am Ende der Feierlichkeiten besser spielen können als Adam Youngs bekannten Charthit „Good time“ in einem besonders lebensfroh-dynamischen Arrangement.

Filmreifes Projekt: Die Forscher-AG am Störck-Gymnasium

Geschrieben von Johannes Koch am .

Es ist ein Projekt, für das jetzt der Fernsehsender Regio-TV ein Filmteam ans Störck-Gymnasium geschickt hat: Die Forscher-AG bietet innerhalb der Exzellenzinitiative „Leistung macht Schule“ von Bund und Ländern neun Schülern aus den Klassenstufen 5 und 6 die Möglichkeit, „entdeckend interessante Phänomene des Alltags zu erforschen“, sagt Chemielehrerin Patricia Wilhelm, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Martin Herzgsell die AG ins Leben gerufen hat. Es gehe letztlich um einen praxisorientierten Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. „Dazu gehören beispielsweise die Energieumwandlungen in einem Jo-Jo, das wir vor den Osterferien selbst gebaut haben“, so Herzgsell. Ganz nebenbei erlernen die Schüler dabei auch den Umgang mit verschiedenen technischen Geräten, wie z.B. einer Dekupiersäge und einer Bohrmaschine. Besonders begeistert zeigen sich die Schüler vom nichtnewtonschen Fluid, einer einfachen Flüssigkeit aus Speisestärke und Wasser, die in Abhängigkeit der einwirkenden Kraft seine Viskosität verändert. Schlägt man mit einem Hammer auf das Fluid, so ist es hart wie Stein. Taucht man diesen jedoch langsam ein, so versinkt er mühelos. „Auch wenn wir das Phänomen nicht bis in alle Details besprechen können, weil dazu gewisse physikalische Grundlagen der Mittelstufe noch nicht vorhanden sind“, erklärt Martin Herzgsell, „bekommen die Schüler doch ein gewisses Gespür für physikalische Regelmäßigkeit und in diesem Falle eben auch Ausnahmen von der Regel“. Bereitwillig beantworteten die beiden Lehrer und die Teilnehmer des Kurses die vielen Fragen des Filmteams. „Vor allem, dass man viel selbst ausprobieren kann“, nannten die Schüler immer wieder als Antwort auf die Frage, was ihnen an der Forscher-AG besonders gefalle. Und natürlich der Cola-Mentos-Geysir, bei dem „wir aus einer Colaflasche eine ziemlich hohe Fontäne gezaubert haben“, so die Schüler schmunzelnd.

Schüler lösen Kniffliges beim Tag der Mathematik

Geschrieben von Fabian Bühler am .

Wie schon seit vielen Jahren nahmen auch in diesem Jahr Schüler des Störck-Gymnasiums am „Tag der Mathematik“ an der Universität Tübingen teil. Begleitet wurden Julia Möhrle, Hanna Zeller, Linh Nguyen und Elias Huber dabei von Mathematiklehrer Fabian Bühler. Insgesamt 86 Teams aus verschiedenen Gymnasien des Landes zeigten ihr Können. Am Vormittag mussten vier Aufgaben in der Gruppe innerhalb von 60 Minuten gelöst werden. Anschließend konnten die jungen Mathematiker bei einem anspruchsvollen Vortrag von Professor Ivo Radloff über "Algebraische Varietäten" einen Eindruck von der Mathematik an der Universität bekommen. Nachmittags stand beim sogenannten Speed-Wettbewerb schnelles Rechnen und Kombinieren auf dem Programm. In einer halben Stunde galt es neun Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zu lösen. Ein Beispiel: Ein normales Buch wird zufällig aufgeschlagen. Das Produkt der beiden sichtbaren Seitenzahlen ist 156. Welche Seitenzahlen sind es? Obwohl das Viererteam eine Vielzahl von Aufgaben richtig löste, reichte es in diesem Jahr nicht unter die ersten sechs Plätze.

Schüler erfolgreich bei bundesweitem Physik-Wettbewerb

Geschrieben von Johannes Koch am .

Die Störck-Schüler Elias Huber und Aaron Salomon haben beim Bundesfinale des German Young Physicists Tournament eine beachtliche Leistung gezeigt. Mit ihren Messungen an Schallwellen konnten sie Ergebnisse liefern, die in Zukunft in verschiedenen Umgebungen noch von besonderer Wichtigkeit sein könnten. „Wir haben mit Hilfe eines Lautsprechers und einer fest installierten Platte eine stehende Schallwelle jenseits des für das menschliche Ohr wahrnehmbaren Frequenzbereichs erzeugt“, beschreibt Aaron Salomon den Versuchsaufbau. „Die Knotenpunkte solcher Wellen sind fest“, ergänzt Elias Huber. „Wir haben in einem solchen Punkt ein Styroporkügelchen platziert“, erklärt er weiter und „anschließend sowohl die horizontale wie auch vertikale Kraft, die auf das Kügelchen wirken, gemessen“. Das Verfahren, Gegenstände in Knotenpunkten stehender Wellen zu fixieren, wird heute bereits genutzt – beispielsweise „im Weltraum, wo es den Astronauten die Möglichkeit eröffnet, an Gegenständen gezielt zu arbeiten trotz der Schwerlosigkeit im Weltraum“, sagt Dr. Marc Bienert vom Schülerforschungszentrum, der die jungen Physiker bei ihrem Vorhaben unterstützt und sie bezüglich ihres Versuchsaufbaus immer wieder beraten hat. „Dabei muss man es eben manchmal auch in Kauf nehmen, dass zum Wohle der Wissenschaft die eine oder andere Lautsprechermembran zu Bruch geht“, ergänzt er schmunzelnd. Unter die ersten Plätze hat es für die beiden in diesem Jahr nicht gereicht, aber es gebe schon Ideen, „das Ganze noch erheblich weiterzuentwickeln“.

Beeindruckendes Niveau bei jungen Musikern

Geschrieben von Johannes Koch am .

Ein fulminantes Konzert haben die Abiturienten des Neigungskurses Musik des Störck-Gymnasiums am vergangenen Donnerstag im voll besetzten Lichthof des Alten Klosters gegeben. Dabei zahlte sich neben der hervorragenden Ausbildung an Instrument und Stimme vor allem auch die mutige, selbstbewusste Auswahl der dargebotenen Musikstücke aus. Den Auftakt bildete der bewegte „Galop Marche“ von Albert Lavignac, der sukzessive aufgebaut und schließlich achthändig musiziert wurde. Das Flötenkonzert in G-Dur von Carl Stamitz, vorgetragen von Corinna Engst wusste ebenso zu überzeugen wie das zwischen Melancholie und Euphorie wechselnde „Snowball on the rocks“ von Paul Harvey, gespielt von Julie Hensler am Saxophon. Einen ersten emotionalen Höhepunkt des Abends lieferten Daniel Ostermeiers Versionen von Mendelssohns „Das erste Veilchen“ und „Where’er you walk“ aus der Feder von Georg Friedrich Händel. Virtuos und souverän spielte die mehrfach ausgezeichnete Flötistin Tabea Dorn anschließend Francois‘ Deviennes „Allegro spiritoso“ aus der Sonate in G-Dur, bevor Fiona Skuppin mit ihrer unverwechselbaren Stimme „Apres un reve“ im Saal erklingen ließ – eine bezüglich Intonation, Dynamik und Bühnenpräsenz außerordentlich reife Darbietung. Als anschließend Doreen Heudorfer an ihrer Klarinette das beschwingte Klezmer-Stück „Sholem-alekhem, rov Feidman!“ intonierte, konnte man im Saal Füße wippen sehen. Das von seiner Harmonisierung an Broadway Klassiker erinnernde „When I have sung my songs to you“, gesungen von Anna Kerle und ein Satz aus Debussys „Deux Arrabesques“, am Klavier von Meggy Ruhl gespielt, ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Schüler bestens für ihr praktisches Abitur vorbereitet sind. Und auch mit den Pianisten für die Klavierbegleitungen – Ute Dorn, Irina Maier, Christoph Dorn, Leopold Neder-Schneider und Yannick Knapp – haben die Abiturienten schon jetzt ein glückliches Händchen bewiesen.

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