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Schüler diskutieren über die Zukunft Europas

Geschrieben von Johannes Koch am .

Dr. Rouven Klein vom Bundesfinanzministerium zu Gast am Störck-Gymnasium

Im Rahmen des EU-Bürgerdialogs der Bundesregierung hat Rouven Klein aus dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Bundesfinanzministeriums seine ehemalige Schule, das Störck-Gymnasium, besucht. Anderthalb Stunden lang diskutierte er mit rund 30 Schülern der Oberstufe über Europa, die EU, den Euro und europäische Finanzpolitik.

Die Dialog-Veranstaltung begann mit einer allgemeinen Diskussion über Europa: Was ist Europa überhaupt – geografisch, kulturell, politisch? Wie viele Staaten hat die EU? Wie viele davon haben den Euro als Währung? Welche Kriterien muss ein Land erfüllen, um Mitglied der EU werden zu können, welche, um den Euro einzuführen? Angeregt wurde diskutiert, inwieweit Europa bereits zusammengewachsen sei. „Es fehlt uns noch eine gemeinsame europäische Identität“, so die Meinung eines Schülers zur Frage, ob es eines Tages so etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa geben könne. Viele seiner Mitschüler wünschen sich, dass es Entwicklungen hin zu einem stärkeren europäischen Einheits- und Gemeinschaftsgefühl gibt.
Frieden in Europa ist inzwischen praktisch zur Selbstverständlichkeit geworden. Das wurde deutlich bei der Diskussion um die Frage, was passieren würde, wenn EU-Staaten wieder Krieg miteinander führen würden. Der sicherheitspolitische Blick richtet sich inzwischen nach „draußen“: Welche Vorteile hätte eine europäische Armee oder sollten die europäischen Länder abrüsten?
Ebenfalls selbstverständlich ist für die Jugendlichen inzwischen der Euro geworden - sie alle haben die D-Mark nicht mehr bewusst erlebt und sind daran gewöhnt, bei Reisen in Europa fast nirgends mehr Geld wechseln zu müssen. Für sie stellt sich die Frage, warum wir in Europa eine gemeinsame europäische Währung haben, nicht mehr - eher, welche Vorteile eigentlich eine separate nationale Währung haben könnte und wieso eigentlich nicht alle EU-Staaten den Euro als Währung haben.
Beim Thema Euro wurde natürlich auch die Staatsschuldenkrise und Griechenland angesprochen: Wie kam es zur Krise, wer hat schuld daran und wie steht Griechenland heute da? Was ist der Europäische Stabilitätsmechanismus, welche Rolle hat die Europäische Zentralbank bei der Aufarbeitung der Krise gespielt und was kann getan werden, damit sich die EU-Länder an die gemeinsamen (finanz-)politischen Regeln halten?
„In den Zusammenhalt investieren“ - das erhofft sich ein Schüler vom künftigen EU-Haushalt. Der neue Mehrjährige Finanzrahmen der EU 2021-2027 wird ihn vielleicht zufrieden stellen, denn aller Voraussicht nach wird genau für diese Kategorie, nämlich „Zusammenhalt und Werte“, mit rund 35% am meisten Geld ausgegeben werden. Auch Bildung wurde sehr häufig als Priorität genannt, verbunden mit dem Wunsch nach einheitlichen Bildungssystemen, ebenso wie die Unterstützung von schwächeren Ländern in Europa und anderen Weltregionen und von klein(er)en Unternehmen, die eine Starthilfe benötigen.
Den Schlusspunkt der Dialog-Veranstaltung setzte Rouven Klein mit einem Ausblick auf die Europawahl 2019: Welche Rolle hat das Europäische Parlament? Wann und wie wird gewählt? Warum sollte man wählen gehen? Der Hinweis, dass seit 1999 die Beteiligung in Deutschland an Europawahlen unter 50 Prozent lag, sprach für sich und sorgte für Erstaunen. Am Ende waren sich die Schüler mit dem Referenten einig, dass eine hohe Wahlbeteiligung der Grundstein sein muss für ein zusammenwachsendes Europa.

 

Schülerteam erfolgreich beim Liebherr Innovationswettbewerb

Geschrieben von Johannes Koch am .

Ein Sfz-Team aus Störck-Schülern ist beim Liebherr Innovationswettbewerb vergangene Woche mit einer besonders praxistauglichen Idee zur Kühlung für Motoren von Baggern erfolgreich angetreten. Jana Hoffmann stellte zunächst in einem hervorragend ausgearbeiteten Vortrag die grundlegende Idee des Teams vor, bevor Moritz Peitzer und Laurentius Hassler die Rückfragen aus der hochkarätig besetzten Jury beantworteten.
Die Aufgabe war es, eine Methode zu finden, Luftbläschen aus dem Flüssigkeits-Kühlerkreislauf der Motoren zu entfernen. Dazu hatte Liebherr eine Versuchsplattform, welche die wichtigsten Elemente des Kühlersystems nachbildet, allen beteiligten Teams zur Verfügung gestellt, woran dann die Schüler experimentieren konnten. Der Ansatz von Jana, Moritz und Laurentius bestand aus der Verwendung von Filtern und Ultraschall, mit der sie die Anzahl von Luftbläschen drastisch reduzieren und somit die Aufgabenstellung perfekt lösen konnten. Das Ergebnis und auch die mühevolle Arbeit des Auszählens der Luftbläschen in ihrem Probenehmer von Hand beeindruckte die Jury. Zwar gewann den Wettbewerb ein Tutllinger Team, das ein fertiges Produkt entwickelt hatte – die Entwickler von Liebherr halten aber den Ansatz der Saulgauer Schüler als hervorragend geeignet für eine technische Umsetzung und beabsichtigen die Idee weiterzuverfolgen und eventuell auch zu realisieren.

„Leistung macht Schule“ nimmt konkrete Formen an

Geschrieben von Johannes Koch am .

Das Störck-Gymnasium wird die Konzeption von Fördermaßnahmen für besonders leistungsstarke Schüler im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ gemeinsam mit einer Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Leipzig voranbringen. Hierzu besuchte Professor Heinz-Werner Wollersheim mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Christian Herbig, Sarah Doberitz und Felix Blumenstein vergangene Woche das Störck. „Es ist uns ein Anliegen, gerade bei einem solch zukunftsweisenden Thema eine optimale Verknüpfung zwischen dem aktuellen Forschungsstand der Wissenschaft und der Praxis vor Ort zu schaffen“, betonte Schulleiter Stefan Oßwald. Darin liege „das außerordentliche Potenzial dieser Initiative“. Eine besondere Rolle wird hierbei dem Konzept der individualisierten Förderung mit personalisierten Entwicklungsplänen, kurz PEP, an dem Wollersheim und sein Team seit Jahren arbeiten, zukommen. „Mit PEP wollen wir Lehrerinnen und Lehrern ein Tool an die Hand geben, um digital und flexibel Entwicklungspläne für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu entwerfen“, erklärte Wollersheim. Ziel sei es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um das Instrument „Entwicklungsplanung“ so praktikabel wie möglich an Schulen einzusetzen. Deshalb sei „der enge Austausch mit Schulen wie dem Störck-Gymnasium so wichtig“. Mit PEP soll es in Zukunft möglich sein, für jeden Schüler einen individuellen Entwicklungsplan aufzustellen und diesen im Laufe der Zeit immer wieder anzupassen. So lassen sich digital und ressourceneffizient die organisatorische und die pädagogische Handlungsebene miteinander verbinden. Damit können individuelle Entwicklungsmaßnahmen viel zielgenauer erstellt werden. Eine Alphaversion des Online-Tools ist bereits fertig. „Der nächste Schritt wird nun sein, einzelne unserer Schüler für eine Pilotphase auszuwählen“, sagte Schulleiter Stefan Oßwald. Das Störck-Gymnasium ist eine von 39 Schulen, die an der Initiative „Leistung macht Schule“ von Bund und Ländern teilnehmen. Ziel ist es, innerhalb von zehn Jahren Konzepte für die Förderung besonders leistungsstarker Schüler an deutschen Schulen zu entwickeln.

Zur Krippe her kommet

Geschrieben von Johannes Koch am .

Die tolle hölzerne Krippe mit schönen weihnachtlichen Figuren, die derzeit den Eingangsbereich des Störck-Gymnasiums schmückt, haben die Sechstklässler Fabian Ostermaier, Julian Ostermaier und Simon Lutz praktisch in Eigenregie gebaut. Klassenlehrerin Irena Frech erklärt, dass „die ursprüngliche Idee in einer Klassenlehrerstunde entstand“. Mit Feuereifer und der Liebe zum Detail machten sich die drei Herren dann ganz selbstständig an den Bau. Gemeinsam mit dem Weihnachtsbaum wertet sie das Foyer des Störck-Gymnasiums in der besinnlichen Zeit nun merklich auf. Gut gemacht, Jungs!

Änderung der Busfahrpläne

Geschrieben von Sekretariat am .

Ab 09. Dezember 2018 gelten die neuen Busfahrpläne. Diese sind unter www.naldo.de zu finden.

Sie können sich dort auch wieder einen Pendler Fahrplan erstellen lassen. Unsere Haltestelle ist Bad Saulgau, ZOB

Bitte überprüfen Sie zusammen mit Ihren Kindern eventuelle Änderungen der Abfahrtszeiten.

 

Bildungspartnerschaften

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