Abiturientinnen liefern facettenreiches Konzert

Geschrieben von Johannes Koch am .

Unter dem Titel „Abi concertante“ haben die sechs jungen Musikerinnen des Neigungskurses Musik des Störck-Gymnasiums ein besonders facettenreiches Konzert gegeben. „Das Musizieren“, so Musiklehrerin Stefanie Esslinger in ihrer Eröffnungsrede im fast voll besetzten Lichthof des Alten Klosters, sei „ein Weg, eigene Gefühle auszudrücken“. Dies konnten die Zuhörer während des Abends an vielen Stellen nachvollziehen. Bereits das eröffnende Medley bot mit den beiden von Esslinger selbst instrumental arrangierten Coldplay-Hits „Everglow“ und „Something just like this“ Raum zum Träumen. Die anschließende „Sérénade Variée“ von Robert Clérisse, vorgetragen von Anna Altmaier am Saxophon, nahm diesen Faden auf. Mit „Es ist vollbracht!“ von Johann Sebastian Bach und Mozarts „Ave verum“ fügte Johanna Luib mit ihrer wunderbar sanften Stimme dem Konzertabend eine geistliche Dimension hinzu, bevor Annika Dreher mit dem „Allegro non molto“ aus dem „Concerto in G-Dur“ von Christoph Willibald Gluck zeigte, wie sehr Spielerin und Instrument miteinander verschmelzen können. Mit ihrem feinen, tragfähigen Ton und einer faszinierenden musikalischen Souveränität meisterte sie auch schwere Koloraturen. Das dissonante, zumeist im Fortissimo angelegte „Prélude cis-Moll“ aus der Feder von Rachmaninow, vorgetragen von Elena Boll am Klavier, wusste durch seine pompöse Rhythmik und schiere Energie zu gefallen. Anna Allmaier mit ihrer „Fantaisie op.32“ von Jules Demersseman und Franz Léhats leicht frivoles „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, gesungen von Johanna Luib, rundeten den ersten Teil, in dem neben den Abiturientinnen auch die Pianistinnen Leonie Schneider, Janina Gnand und Olga Balzer mit ihren Klavierbegleitungen zu überzeugen wussten, gekonnt ab. Anschließend nahm der Konzertabend erneut an Fahrt auf. Anna Schlichte musizierte an der Klarinette ein Allegretto von Camille Saint-Saens und nach einem Rückbezug auf die Barockzeit und die Romantik lieferte Phuong Linh Nguyen am Klavier mit George Gershwins „Prelude 1“ den beschwingten Schlusspunkt. Als Zugabe schlugen die Abiturientinnen schließlich mit einem Gesangsarrangement von Coldplays „Everglow“ aus der Feder von Stefanie Esslinger den Bogen zum Anfang. Fast wie bei Coldplay selbst konnte man im Saal das Leuchten zahlreicher filmender Handykameras erkennen und manch einer wird bei sich gedacht haben: „Ja, liebe Eltern, ihr seid zurecht stolz“.

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