Gemeinsam sind wir stark: Schüler präsentieren ihren Eltern Konzepte zur Mobbingprävention

Geschrieben von Johannes Koch am .

Zwei Vormittage und einen Nachmittag lang hatten sich die Schüler der 6a des Störck-Gymnasiums mit unterschiedlichsten Maßnahmen zur Mobbingprävention beschäftigt, bevor sie am vergangenen Donnerstagnachmittag ihre Eltern zur Abschlusspräsentation ihres Projekts eingeladen haben. Auf bunten Plakaten hatten sie ihre Ergebnisse liebevoll aufgemalt und ihre einzelnen Kurzvorträge ausführlich geprobt. Zunächst wurde den Eltern ein Impulsfilm zum Thema Mobbing gezeigt, bevor sie in drei Klassenzimmern nach und nach die Ergebnisse begutachten konnten. „Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen ein großes Thema“, erklärt Barbara Fromme, Präventionsbeauftragte am Störck-Gymnasium. Deshalb sei dieser Baustein ein ganz wichtiger im Präventionskonzept der Schule, das sie gemeinsam mit Kollegin Katharina Finkbeiner vor wenigen Jahren entwickelt und mit Beratungslehrerin Katrin Oppler seither jährlich weiterentwickelt hat. „Oft fängt Mobbing ganz harmlos an, beispielsweise wenn jemand in der Clique plötzlich eine dominante Position einnimmt und andere herumkommandiert“. Sinnvoll sei es deshalb, auch schon für Kinder, ihre Freundschaften immer wieder zu reflektieren, was die Schüler im Rahmen des Projektes ausführlich geübt haben. „Anhand von Fallbeispielen lernen die Schüler unterschiedliche Szenarien kennen,“ erklärt Katrin Oppler. „Oft gibt es dann rege Diskussionen, was man dagegen tun könne“. Es sei „wichtig, nicht gleich bei jedem Streit von Mobbing zu sprechen“, schließlich sei es ein zwingendes Kriterium, dass entsprechende Handlungen „wiederholt, über einen längeren Zeitraum vorkommen“. Mit den Schülern haben Barbara Fromme und Katrin Oppler dann unterschiedliche Rollen beim Mobbing, vom Täter über den Mitläufer bis hin zum Opfer ebenso beleuchtet wie entsprechende Eskalationsstufen und Lösungsansätze. Auch das Cybermobbing, das Mobbing übers Internet, bildete einen Themenschwerpunkt. „Mit Hilfe von digitalen Mitteln kann Mobbing eine ganz brutale Dimension annehmen“, erklärt Barbara Fromme. „Oft sind die Täter im Netz anonym und bedrohen die Opfer rund um die Uhr“. Deshalb werde es eine Herausforderung der Zukunft sein, Kinder und Jugendliche im Umgang mit den neuen Medien gut zu schulen. Bei den zahlreich erschienenen Eltern kam das Präventionsprojekt sehr gut an. Sie spendeten nach den Präsentationen gerne Applaus.

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