40 Jahre Deutsch-Englischer Austausch

Geschrieben von Johannes Koch am .

Wer einmal im Eingangsbereich des Störck-Gymnasiums aufmerksam die Urkunden in den Glasvitrinen betrachtet hat, wird festgestellt haben, dass der Austausch mit der Anglo European School in Ingatestone, Grafschaft Essex, eine langjährige Tradition aufzuweisen hat. Zum 40jährigen Jubiläum reiste in diesem Jahr bereits im April eine besonders große Gruppe aus 38 Schülern der achten Klassen unter Leitung von Nicole Steurer, Tobias Nusser und Nadine Eberl nach England, um die langjährige Freundschaft gebührend zu feiern. Neben den Klassikern englischer Kultur und Geschichte, wie beispielsweise dem Tower of London, der Universität Cambridge, dem Natural History Museum und der obligatorischen Fahrt auf der Themse standen in diesem Jahr auch sportliche Ereignisse, wie beispielsweise das Erleben einer typisch englischen Cricket-Einheit auf dem Programm. Seit vergangener Woche befindet sich nun die vierzigköpfige Delegation von der Insel auf Gegenbesuch in Bad Saulgau. Das vielfältige Programm wird die Schüler und ihre begleitenden Lehrer zwischen Stuttgart und Bodensee von Schloss Sigmaringen, den Affenberg, den Federsee über eine historische Stadtführung in Bad Saulgau mit Stadtbarde Michael Skuppin bis in die Wilhelma führen. Untergebracht sind die Gäste wie in jedem Jahr in deutschen Gastfamilien. Denn wo sonst lernt man die deutsche Kultur und Sprache, die Gepflogenheiten und kleinen Besonderheiten von Deutschland und Oberschwaben besser kennen als im täglichen Leben in der Familie. Schließlich können bereits nach drei Tagen die meisten der Engländer des Austausches schon die Worte „Maultaschen“ und „Fasnet“ sagen. Nur mit der Aussprache von „Spätzle“ tun sie sich noch ein bisschen schwer. Aber das kann ja noch werden.

Johanna Luib gewinnt zweiten Preis bei Bundeswettbewerb in Mathematik

Geschrieben von Johannes Koch am .

Über 850000 Schüler aus über 10000 Schulen nahmen in diesem Jahr am bundesweiten Känguru-Mathematikwettbewerb teil. Dabei musste wieder die eine oder andere besonders knifflige Aufgabe gelöst und dabei nicht selten um die Ecke gedacht werden. Dies gelang vier Schülern des Störck-Gymnasiums besonders gut. Jonas Köhler aus der 6b und Anna Wizemann (6c) konnten ebenso einen guten 3. Preis erringen wie Linda Stützle aus der 7c. Schulsiegerin wurde allerdings Johanna Luib aus der Klasse 8a, die sich mit 115 Punkten als einzige Teilnehmerin im dreistelligen Punktebereich platzieren konnte. Dafür wurde sie vom organisierenden Lehrer Matthias Schweizer mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Jetzt gilt es, im nächsten Jahr die ersten Preise anzuvisieren, was bundesweit nur wenigen Schülern gelingt.

Schüler lernen zu lernen

Geschrieben von Johannes Koch am .

Gedächtnistrainerin gibt Achtklässlern am Störck-Gymnasium wertvolle Tipps

„Wenn ich an einer Universität lehre und Studenten Tipps gebe, wie sie effektiver lernen können, kommt häufig die die gleiche Frage“, so Erika Magyarosi, Gedächtnistrainerin und Mnemonikcoach aus Stuttgart. „Warum haben wir das nicht schon in der Schule gelernt?“ Selbstverständlich gehört es nicht erst seit der Bildungsplanreform 2004 in Baden-Württemberg zu den Bildungsstandards, auch Lernstrategien zu unterrichten und zu trainieren. Um den Schülern der Klassen 8 die Möglichkeit zu bieten, die bereits erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und neue Ideen zu bekommen, hatte Johannes Koch Erika Magyarosi vergangenen Mittwoch zu vier Workshops eingeladen. Bevor sie in die Thematik einstieg, stellte sich die gebürtige Rumänin mit ungarischem Vater zunächst selbst vor. Vor 12 Jahren sei sie ohne Deutschkenntnisse nach Horb am Neckar gekommen, habe innerhalb kürzester Zeit mit den richtigen Strategien Deutsch gelernt und in Tübingen studiert. „Heute spreche ich sechs Sprachen und ich lerne gerade noch Portugiesisch, einfach um mich im Sommerurlaub dort besser verständigen zu können.“ Wie das möglich ist, erklärte sie den aufmerksamen Schülern gerne. Für jeden Stoff, den man lernen muss oder möchte, gebe es eine passende Strategie. So eigne sich die bereits beim römischen Redner Cicero entwickelte „Loci-Methode“ besonders für Listen und Reihenfolgen, beispielsweise Einkaufslisten oder die richtige Reihenfolge geschichtlicher Ereignisse. Hierbei wird Wissen an bereits vorhandene Strukturen des Gehirns, beispielsweise die Einrichtung der eigenen Wohnung oder den Schulweg geknüpft und kann dort jederzeit abgerufen werden. Dass dies am praktischen Beispiel auch tatsächlich funktioniert, konnten die Schüler selbst ausprobieren. Eine Liste von 20 Begriffen wurde von den meisten schnell gelernt und konnte auch nach Stunden noch wiedergegeben werden. „Für Vokabeln gibt es allerdings bessere Methoden“, so Magyarosi. Ihr aus vier Spalten bestehendes System zum Wörterlernen stellte sie kurz vor und gab praktische Tipps, wie man damit effizienter lernt. Wichtig sei dabei, dass man lieber täglich kurz und intensiv lerne als sich den ganzen Nachmittag vor einem Test an den Schreibtisch zu setzen. Man könne und solle sich die lustigsten Dinge ausdenken und als Plattformen für Informationen nutzen. Klänge, Bilder, Gerüche und vieles mehr. „Alles, was unser Gehirn beeindruckt, merkt es sich auch“, so die Gedächtnistrainerin. Sie merke sich zum Beispiel die Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland anhand einer erfundenen Geschichte. Als sie diese vortrug und erklärte, war es besonders still im Raum: Beeindruckend, wie vieles an diesem Vormittag, an den sich die Teilnehmer sicher noch Jahre später erinnern können.

ABIcetamol – der Schmerz hat ein Ende

Geschrieben von Johannes Koch am .

Impressionen vom diesjährigen Abiphoniker

In jedem Jahrgang des Störck-Gymnasiums schlummert eine Vielzahl an Talenten, die sich sehen lassen können. Viele dieser Fähigkeiten kommen während der aktiven Schulzeit zum Vorschein, manche allerdings werden erst beim Abiphoniker offenbar. So auch vergangenen Dienstag, als die Schüler der Jahrgangsstufe 2, das schriftliche Abitur bereits absolviert, zu einem abwechslungsreichen, kurzweiligen Abend ins Stadtforum luden. Unter dem Thema „ABIcetemol, der Schmerz hat ein Ende“ blickten die Abiturienten mit Hilfe von Sketchen, Tanz, Musik und Showeinlagen auf ihre Schulzeit zurück. Gerade die musikalischen Beiträge und die professionell gestalteten Videoclips konnten das Publikum im vollbesetzten Forum begeistern. Jeder der 13 Beiträge stand unter dem Motto einer ärztlichen Diagnose – von Schulphopie über Bewegungsmangel, Hormonproblemen bis hin zu Herzversagen, einem Wurm im Ohr oder gar überzogenen Sparmaßnahmen im Krankenhaus. Nach gut anderthalb Stunden konnten alle diese Krankheiten durchaus kuriert werden. Wenn nun im mündlichen Abitur ein ebensolches Engagement an den Tag gelegt wird, kann beileibe nichts schiefgehen.Diagnose: besonders wertvoll.

Klassen neun im Hochseilgarten

Geschrieben von Johannes Koch am .

Gemeinsam mehr erreichen – unter diesem Motto trafen sich am Freitag alle Klassen 9 bei strahlendem Wetter, um im Hochseilgarten Burladingen-Hermannsdorf zu klettern und dabei kleine und große Herausforderungen zu meistern. Bei dem von den Lehrern Barbara Fromme und Martin Herzgsell in Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin Daniela Schmidt organisierte Training zur Stärkung der Klassengemeinschaft mussten die Klassen jeweils einen Parcour durchlaufen, der nur überwunden werden konnte, wenn alle sich einbrachten. Das Klettern in bis zu 18 Metern Höhe erforderte neben einer großen Portion Mut und Selbstbewusstsein ein hohes Maß an Vertrauen in die Mitschüler, die jeweils zu dritt einen Kletterer sicherten, was allerdings durchweg sehr gut gelang. Nach einem Tag voller Erlebnisse und Erfahrungen kehrten schließlich alle wieder nach Hause zurück.

Bildungspartnerschaften

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