Ideale Klassengrößen am Störck-Gymnasium

Geschrieben von Johannes Koch am .

G9 bleibt der Wunsch der Eltern, Ausweitung der offenen Ganztagesbetreuung beschlossen

Mit 64 Anmeldungen wird das Störck-Gymnasium im kommenden Schuljahr in Klasse 5 dreizügig werden. „Wir freuen uns, dass uns dieses Ergebnis eine durchschnittliche Klassengröße von gut 21 Schülern ermöglicht“, sagt Schulleiter Stefan Oßwald. Alle drei Klassen werden G9 Klassen sein, was der Präferenz fast aller Eltern entspricht. Ab dem kommenden Schuljahr wird das Störck außerdem an vier Nachmittagen eine Hausaufgaben- und Ganztagesbetreuung anbieten. Zusätzlich zum Montag, Mittwoch und Donnerstag wird ein entsprechendes Angebot für den Dienstag geschaffen. „ Wir haben in den letzten Jahren eine wachsende Nachfrage an Betreuungsmöglichkeiten festgestellt“, sagt Oßwald. Immer wieder seien Eltern mit dem Wunsch an die Schulleitung herangetreten, auch am Dienstagnachmittag Betreuung anzubieten. In den vergangenen drei Jahren hat sich die Anzahl der Anmeldungen zu einem Betreuungsangebot von 216 auf 539 erhöht. Dies liege sicher „ neben dem gesellschaftlichen Wandel und den Freiräumen, die G9 bietet, auch an den vielen Vorteilen und der hohen Qualität, die die Ganztagesbetreuung am Störck-Gymnasium ausmachen“. Das Konzept sieht eine Zweiteilung des Betreuungsangebots vor. Den Kern bildet die Hausaufgabenbetreuung von 13:25 bis 15:00 Uhr.
„Hier haben die Schüler der unteren Klassenstufen die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben gleich vor Ort zu erledigen und dann weitgehend fertig zu sein, wenn es nach Hause geht“, erklärt Katrin Oppler, die die Ganztagesbetreuung am Störck-Gymnasium aufgebaut hat und sie hauptverantwortlich organisiert. Darüber hinaus können Vokabeln gelernt oder Klassenarbeiten vorbereitet werden. Dabei helfen jeweils vier Schüler der oberen Klassenstufen und zwei Lehrer. „Es ist schon toll zu sehen, wie Schüler von Schülern lernen“, freut sich Oppler. „Von einer solchen Lernsituation haben in der Regel beide etwas, der Lehrende und der Lernende“, ergänzt Stefan Oßwald. Im laufenden Schuljahr konnte außerdem schon gut zwanzigmal gezielt Nachhilfe am Störck vermittelt werden. Die Hausaufgabenbetreuung wird ergänzt durch ein vielfältiges Angebot an AGs. Vom Chor über Robotics, Schach und Tipp-Kick bis hin zu Badminton ist einiges geboten. In Kooperation mit dem Jungen Kunsthaus Bad Saulgau gibt es außerdem zwei Theater-AGs, in denen sich die Schüler ausprobieren können. Auch zusätzliche Angebote für besonders leistungsstarke Schüler in den Fächern Mathematik, Deutsch und den Naturwissenschaften sowie die Teilnahme an Wettbewerben werden sehr gut angenommen. „Es freut mich besonders, dass wir in den Freiräumen, die G9 ermöglicht, unseren leistungsstarken Schülern ganz neue Perspektiven bieten können“, so Stefan Oßwald.

 

Junge Imker ergattern digitale Beute

Geschrieben von Johannes Koch am .

Mit einem pfiffigen Video und der Unterstützung ihres Lehrers Michael Meier haben Elija Volkert und Franz Kegler bei einer Ausschreibung der Organisation „we4bee“ einen von 100 digitalen Bienenkästen ergattert. Bei der Aktion hatten sich 300 Teams beworben. Elija und Franz sind schon mehrere Jahre fleißig am Imkern. Im vergangenen Jahr haben sie bereits eigene Forschungen an der Varroamilbe vorgenommen. Mit der neuen, vollkommen vernetzten Beute können die jungen Imker nun ab dieser Saison Bienen mit Hilfe digitaler Messtechnik rund um die Uhr im Blick behalten.

 

Abiturientinnen liefern facettenreiches Konzert

Geschrieben von Johannes Koch am .

Unter dem Titel „Abi concertante“ haben die sechs jungen Musikerinnen des Neigungskurses Musik des Störck-Gymnasiums ein besonders facettenreiches Konzert gegeben. „Das Musizieren“, so Musiklehrerin Stefanie Esslinger in ihrer Eröffnungsrede im fast voll besetzten Lichthof des Alten Klosters, sei „ein Weg, eigene Gefühle auszudrücken“. Dies konnten die Zuhörer während des Abends an vielen Stellen nachvollziehen. Bereits das eröffnende Medley bot mit den beiden von Esslinger selbst instrumental arrangierten Coldplay-Hits „Everglow“ und „Something just like this“ Raum zum Träumen. Die anschließende „Sérénade Variée“ von Robert Clérisse, vorgetragen von Anna Altmaier am Saxophon, nahm diesen Faden auf. Mit „Es ist vollbracht!“ von Johann Sebastian Bach und Mozarts „Ave verum“ fügte Johanna Luib mit ihrer wunderbar sanften Stimme dem Konzertabend eine geistliche Dimension hinzu, bevor Annika Dreher mit dem „Allegro non molto“ aus dem „Concerto in G-Dur“ von Christoph Willibald Gluck zeigte, wie sehr Spielerin und Instrument miteinander verschmelzen können. Mit ihrem feinen, tragfähigen Ton und einer faszinierenden musikalischen Souveränität meisterte sie auch schwere Koloraturen. Das dissonante, zumeist im Fortissimo angelegte „Prélude cis-Moll“ aus der Feder von Rachmaninow, vorgetragen von Elena Boll am Klavier, wusste durch seine pompöse Rhythmik und schiere Energie zu gefallen. Anna Allmaier mit ihrer „Fantaisie op.32“ von Jules Demersseman und Franz Léhats leicht frivoles „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, gesungen von Johanna Luib, rundeten den ersten Teil, in dem neben den Abiturientinnen auch die Pianistinnen Leonie Schneider, Janina Gnand und Olga Balzer mit ihren Klavierbegleitungen zu überzeugen wussten, gekonnt ab. Anschließend nahm der Konzertabend erneut an Fahrt auf. Anna Schlichte musizierte an der Klarinette ein Allegretto von Camille Saint-Saens und nach einem Rückbezug auf die Barockzeit und die Romantik lieferte Phuong Linh Nguyen am Klavier mit George Gershwins „Prelude 1“ den beschwingten Schlusspunkt. Als Zugabe schlugen die Abiturientinnen schließlich mit einem Gesangsarrangement von Coldplays „Everglow“ aus der Feder von Stefanie Esslinger den Bogen zum Anfang. Fast wie bei Coldplay selbst konnte man im Saal das Leuchten zahlreicher filmender Handykameras erkennen und manch einer wird bei sich gedacht haben: „Ja, liebe Eltern, ihr seid zurecht stolz“.

Landrätin stellt sich Schülerfragen

Geschrieben von Johannes Koch am .

Dass sich Jugendliche durchaus für Politik und Gesellschaft interessieren, hat ein Besuch von Stefanie Bürkle vergangene Woche am Störck-Gymnasium gezeigt. Eine knappe Stunde diskutierten die Schüler der Neigungsfächer Gemeinschaftskunde und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 2 mit der Landrätin über Infrastruktur und Mobilität, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit für Männer und Frauen. Besonders bei Gender- und Berufsfragen berichtete Stefanie Bürkle aus ihrer eigenen Biografie. „Dass wir heute als Frauen ganz selbstverständlich den Beruf ergreifen können, den wir wollen, dafür bin ich den letzten Generationen echt dankbar“. Sie  berichtete von ihrem Jurastudium mit Kind, verschiedenen Anstellungen in Teilzeit bis hin zu ihrer Wahl zur Landrätin. Auf die Frage, ob ihr Beruf ihr Traumjob sei, antwortete sie, dass sie besonders begeistere, „dass wir gemeinsam etwas zum Guten verändern können“ und ergänzte mit Blick auf die anstehende Berufswahl der Abiturienten: „Sucht euch einen Beruf, den ihr gerne macht, denn dann wird euer Berufsalltag trotz mancher anstrengender Phasen nicht zur Belastung“. Ein Thema, das die Schüler besonders beschäftigte, war die Digitalisierung. „Der Glasfaserausbau wird weiter vorangetrieben“, erklärte Bürkle. Aber mit der Übertragungsgeschwindigkeit sei das Thema  natürlich noch  nicht erledigt. Die Digitalisierung werde viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und Arbeitens verändern. Es gehe darum, immer mehr  dazuzulernen und Prozesse sukzessive an die neuen Möglichkeiten anzupassen. Das betreffe Abläufe und Strukturen ebenso wie Arbeitszeitmodelle und Hierarchien. „Dazu brauchen wir euch“, sagte Bürkle,  „weil ihr viel unverkrampfter an das Thema herangeht“. Die Schüler hätten heute die komfortable  Situation in Wirtschaft und Gesellschaft echt gebraucht zu werden. „Ihr könnt wirklich mitgestalten“, war eine der zentralen Botschaften.

Zwei neue Referendare

Geschrieben von Johannes Koch am .

Mit Katharina Stacey und Martin Lohrer hat das Störck-Gymnasium zwei neue Referendare bekommen. Die beiden teilen die Leidenschaft für englische Sprache und Kultur. Katharina Stacey, die ursprünglich aus dem Saarland stammt, absolvierte während ihres Studiums der Anglistik und Mathematik ein Auslandsjahr in Neuseeland, bevor sie für ihr erstes Staatsexamen wieder nach Deutschland zurückkehrte. Martin Lohrer studierte in Konstanz neben Politik- und Wirtschaftswissenschaften ebenfalls Anglistik. Nach seinem Examen arbeitete er zunächst einige Zeit für das Pharma-Unternehmen Böhringer-Ingelheim, bevor er nun sein Referendariat in Bad Saulgau antrat.

Bildungspartnerschaften

  • Junges Kunsthaus
  • Volksbank Bad Saulgau
  • Bestattungen Friedmann
  • Claas
  • Quadflieg Rechtsanwaelte
  • ALBA
  • Stadler Treppen
  • Knoll
  • Reisch
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  • Kliniken Sigmaringen2
  • DRK
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  • Sessler
  • Klinik am Moos